Bei der vierten Auflage der nach eigenen Angaben drittgrößten Community- und Entwicklerkonferenz in Deutschland, durften sich die Besucher über Sonnenschein, gut aufgelegte Projekte und Gegrilltes freuen – ein Stimmungsbild .
Die Froscon lockte über 1000 Besucher, Referenten, Projekte und ein paar Aussteller in die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in St. Augustin bei Bonn. Teilnehmer informierten sich über Aktivitäten der Projekte. Dabei waren nicht nur die Großen wie Opensuse, Ubuntu und Fedora vertreten, sondern auch die spezielleren Distributionen wie Grml, Arch Linux oder Gentoo. Auf dem KDE-Stand tröstete die Standbesetzung erlittene Härten beim Umstieg zur KDE-Version 4 mit Mini-Tutorials, wie man Plasmoide mit Python programmiert. Der Gnome-Stand begann schon einmal an, seine Anhänger auf kommende Durststrecken einzuschwören: Das dann nicht mehr abwärtskompatible Gnome 3 planen die Entwickler im Frühjahr 2010 zu veröffentlichen.
Die meisten der Vorträge richteten sich an fortgeschrittene Admins und Entwickler. Einige thematisch verwandte Projekte hatten eigene Tracks zusammengestellt, etwa zu Datenbanken oder über Java-Entwicklung. Rohe Konferenzmitschnitte stellen die Veranstalter ungeschnitten als Preview zum Ansehen bereit, bitten aber darum, die Dateien nicht weiter zu verteilen.
Über 100 Helfer tragen die von einem Verein geführte Veranstaltung, die sich der wohlwollenden Unterstützung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg erfreut (siehe Galerie, Fotos: Inka Schmitz und Nadine Pajor, Froscon). Auch wenn eine Mehrheit der Organisatoren mittlerweile ihr Studium abgeschlossen hat, plant das Team am 21. und 22. August 2010 eine Neuauflage.
- Die Veranstalter hatten nicht nur das kulinarische Wohl ihrerBesucher im Sinn …
- … sondern auch eine Hüpfburg für Leibesübungen organisiert.
- Trotz sonnigen Wetters strömten mehr als 1000 Besucher zur Froscon indie Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.
- In der Ausstellung dominierten Laptops, Hardware und selbstgebastelte Roboter.
- Gast auf fast jeder Linux-Veranstaltung: CACert signiertegegenseitig Zertifikate.
- Nicht nur Tux, sondern auch seine entferntere Verwandschaft war imRheinland vertreten: Die BSD-Projekte stellen aus.
- Projektleiter zum Anfassen: FAI-Erfinder Thomas Lange stehtInteressierten Rede und Antwort.
- Nach der Konferenz trieb es die Teilnehmer zur sommerlichenAbendveranstaltung.











