Kernel: Alan Cox schmeißt TTY hin

Nach einem Streit auf der Kernel-Mailingliste über einen problematischen Patch von Alan Cox hat dieser seinen Rücktritt als Maintainer des TTY-Subsystems bekanntgegeben.

Auslöser für den Streit war ein Patch von Alan Cox für das TTY-Subsystem, der ein Regressionsproblem auslöste, so dass “kdesu” nicht mehr funktionierte. Cox behauptete, dass nicht sein Patch fehlerhaft war, sondern dass andere Systemkomponenten nicht korrekt implementiert seien. Auf die Feststelleung von Rafael Wysocki, dass man den Userspace nicht mit einem Patch “kaputtmachen” sollte, selbst wenn der Userspace fehlerhaft sei, antwortete Cox nur lapidar, dass er “nicht wisse, woher er diese Idee hat. Den Userspace nicht unnötigerweise kaputtzumachen ist grundsätzlich eine gute Idee, aber wenn er fehlerhaft ist kann man das oft nicht verhindern”.

Daraufhin griff Torvalds Cox scharf an, was ihm einfiele, den Userspace vorsätzlich kaputtzumachen und dass sein Patch das Fehlverhalten ganz offensichtlich erst verursacht habe, woraufhin Cox nur lapidar mit “wenn du glaubst, dass es so einfach zu fixen ist, dann fixe es doch selbst” reagierte und seinen Rücktritt als TTY-Maintainer bekanntgab.

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