Aus Linux-Magazin 06/2009

Auf den Punkt gebracht

Haben Sie Anregungen, Statements oder Kommentare? Dann schreiben Sie an [redaktion@linux-magazin.de]. Die Redaktion behält es sich vor, die Zuschriften und Leserbriefe zu kürzen. Sie veröffentlicht alle Beiträge mit Namen, sofern der Autor nicht ausdrücklich Anonymität wünscht.

Popups für Shellskripte

04/09, S. 62: Ich habe eine kleine Frage sowie eine Anmerkung zu dem Programm Popper aus den Tooltipps: Welchen Mehrwert bietet Popper gegenüber Notify-send? Zwar erlaubt Notify-send keine Kursiv- oder Fett-Formatierungen in den Popup-Fenstern, ist dafür aber auf allen Ubuntu-Installationen bereits vorhanden.

Ein Tipp: Wer Popper oder Notify-send aus Cronjobs heraus aufrufen möchte, kann sich einfach mit einem Sudo-Aufruf behelfen: »sudo -u User notify-send Text«. Sonst erscheint nur eine Fehlermeldung.

Nico Isenbeck, per E-Mail

Die Vorteile sind genau die von Ihnen genannten und lohnen vermutlich kaum einen Umstieg. Danke für Ihren Tipp: Eine eigentlich naheliegende Idee, auf die man aber vielleicht gerade dann nicht kommt, wenn man sie braucht. (pkr)

Nicht standardkonform

05/09, S. 28: Leider muss ich im Artikel “Bastelstunde” feststellen, dass hier jemand die Top-Level-Domain (TLD) namens ».local« verwendet. Wie lange wird diese noch für Testzwecke missbraucht? Die TLD ».local« ist reserviert, siehe [http://tools.ietf.org/html/draft-cheshire-dnsext-multicastdns-06]. Das Dokument befindet sich zwar noch im Draft-Stadium, die falsche Verwendung der TLD kann aber zu Problemen führen. Zum Beispiel wird ein SLES 10 die Namensauflösung nicht richtig durchführen, da dessen Hersteller ».local« für Multicast-Aufrufe verwendet.

Wofür gibt es denn eigentlich solche Domänen wie »example.net«? Müssen denn alle die Fehler aus den Schulungsunterlagen zum Microsoft Official Curriculum wiederholen?

Stefan Kania, per Mail

SEP auf dem Mac

05/09, S. 58: Dem Abschnitt über die Backup-Software SEP Sesam habe ich noch eine Kleinigkeit hinzuzufügen: Das Admin-GUI läuft sehr wohl auf Mac OS X. Es handelt sich um ein schlichtes Jar-Archiv, das sich problemlos auf einem Mac starten lässt. Offiziell wird dies zwar von SEP nicht unterstützt, aber es funktioniert bei mir problemlos.

Matthias Henze, per E-Mail

Einfacher ist besser

05/09, S. 58: Die im Backup-Artikel vorgestellten Systeme sind alle recht komplex und scheinen mir mehr Funktionalität zu haben als nötig – das entspricht kaum der Unix-Philosophie “Ein kleines Programm für eine Aufgabe”.

Als Unix-FOSS-Entwickler möchte ich euch gerne auf meine einfache Alternative Ccollect [http://unix.schottelius.org/ccollect/] hinweisen, die zudem eine Unix-artige Cconfig-Konfiguration [http://nico.schotteli.us/papers/unix/cconfig/] verwendet. Das Leben kann viel einfacher sein, wenn man sich am praktischen Nutzen und nicht an theoretischen Fähigkeiten orientiert.

Nico Schottelius, per E-Mail

Wir haben uns in dieser Übersicht absichtlich auf die großen, komplexen Enterprise-Lösungen konzentriert. Mit Ihrer Anmerkung zur Unix-Philosophie haben Sie sicherlich recht. Am ehesten entspricht wohl die Software Amanda Ihren Vorstellungen, denn sie setzt an vielen Ecken auf die Standardtools.

Aber alle verglichenen Lösungen haben eines gemeinsam: Mit ihnen lässt sich auch für eine komplizierte Infrastruktur einfach und schnell eine Backup-Strategie implementieren – und ein Hersteller steht gerade, wenn etwas schief läuft. (mfe)

Etwas Mathematik

05/09, S. 54: “Nichts geht mehr” ist ein interessanter Artikel, der einen kleinen Lapsus enthält: Die Wahrscheinlichkeit für einen Sechser im Lotto beträgt zirka 1 zu 14 Millionen, eine Chance von 1 zu 6,465 Millionen ist also etwa halb so hoch, nicht zehnmal größer.

Toralf Förster, per E-Mail

LDAP-Verwaltung

05/09, S. 82: Hallo Linux-Magazin. In der aktuellen Ausgabe (05/2009) hab ihr LDAP-Administrations-Clients miteinander verglichen. Leider habt ihr das Apache Directory Studio [http://directory.apache.org/studio] vergessen. Diese Software ist jedoch nach meiner Meinung der beste Client für die LDAP-Administration.

Sebastian Sdorra, per E-Mail

Erratum

05/09, S. 13: Unter der Überschrift “Zahlen & Trends” haben wir unter anderem von der Verleihung der Linux New Media Awards berichtet. Leider hat sich bei dem Namen eines Openstreetmap-Vertreters ein Fehler eingeschlichen. Das Projektmitglied heißt korrekt Dirk-Lüder Kreie.

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