Gartner hebt Prognose für weltweite IT-Ausgaben erneut an

Das US-Marktforschungsunternehmen Gartner prognostiziert, dass die Kosten für KI-gestützte Programmierung bis 2028 das Durchschnittsgehalt von Entwicklern übersteigen.

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr hat die Beratungsfirma Gartner ihre Prognose für die weltweiten IT-Ausgaben 2026 angehoben. Nach den jüngsten Schätzungen sollen sie nun auf 6,37 Billionen Dollar steigen.

Das entspräche einem Plus von 14,2 Prozent – noch im April hatten die Marktforscher das Plus nur mit 13,5 Prozent veranschlagt. Ein Teil Steigerung resultiert aus gestiegenen Preisen für Komponenten wie Speicherchips, bei denen die Nachfrage derzeit nicht gedeckt werden kann. Der wichtigste Treiber für das Anwachsen der IT-Budgets aber ist der Neu- und Ausbau von Rechenzentren weltweit. Die Investitionen in diesem Sektor schnellen voraussichtlich um um 62,5 Prozent auf 822 Milliarden Dollar in die Höhe. So gab allein Google bekannt, dass es 2026 bis zu 205 Milliarden Dollar in den Ausbau seiner KI-Infrastruktur stecken will. Auch das Geschäft mit der Vermietung von Rechenzentren (IaaS) wächst rasant. Weitere Plätze im Ranking der Ausgaben belegen der Bereich Software mit 1,47 Billionen Dollar knapp hinter IT-Dienstleistungen mit 1,57 Billionen.

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