US-Regierung gibt auch das aktuellste ChatGPT nur für ausgewählte Kunden frei

(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com

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Nach dem Exportverbot für Anthropics Spitzenmodelle Mythos 5 und Fable 5 weist die US-Regierung nun auch den Konkurrenten OpenAI an, sein neuestes Modell ChatGPT-5.6 vorerst nur handverlesenen Kunden zugänglich zu machen.

Wie OpenAI-CEO Sam Altman vor der Belegschaft erklärte, werde die US-Regierung die Freigabe des Modells “Kunde für Kunde” überprüfen. Er hoffe aber auf eine generelle Freigabe “in einigen Wochen”. Bei den Behörden, die Berichten zufolge eine eingeschränkte Veröffentlichung beantragten, handelte es sich um das Office of the National Cyber ​​Director und das Office of Science and Technology Policy.

Die Trump-Regierung – die sich ursprünglich für einen “zurückhaltenden” Ansatz in Bezug auf KI ausgesprochen hatte – hat in den letzten Monaten auf eine Bundesaufsicht über neue Modelle gedrängt. Anfang dieses Monats unterzeichnete Trump eine Durchführungsverordnung, die bestimmte KI-Unternehmen dazu verpflichtet, neue Modelle vor ihrer Veröffentlichung freiwillig der Regierung zur Prüfung und Bewertung vorzulegen.

Für Europa und auch Deutschland bedeutet der Umstand, dass ihm die neueste KI-Technologie, wenn überhaupt, dann immer erst Wochen nach ihrer Einführung zugänglich gemacht wird, einen deutlichen Wettbewerbsnachteil. Da es in Europa kein Sprachmodell gibt, das mit der amerikanischen Spitzentechnologie mithalten kann, ist man in dieser Frage auch hierzulande vollständig abhängig von den USA.

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