Android 17 ist bereit für die Veröffentlichung – und kommt zuerst auf die Pixel-Smartphones. Neu sind Multitasking mit Bubbles und ein Gaming-Modus.
Google hat den offiziellen Start von Android 17 bekannt gegeben. Die neue Version des Betriebssystems wird zunächst für die eigenen Pixel-Smartphones erscheinen, später im Jahr dann auch für die Geräte anderer Hersteller.
Neu in Android 17 sind unter anderem Multitasking-Bubbles. Damit lässt sich jede App in ein schwebendes Fenster verwandeln. Um eine App in eine Bubble zu verwandeln, muss das App-Symbol lange gedrückt werden. Die Bubbles lassen sich minimieren, um mit einer anderen App weiterzuarbeiten, und werden am Bildrand abgekegt. Beim Pixel 10 Pro Fold werdeb die Bubbles in einer speziellen Leiste am unteren Bildschirmrand angezeigt.
Ebenfalls auf das Pixel 10 Pro Fold und später auch auf andere Foldables im Buchformat kommt ein neuer Gaming-Modus. In diesem wird das Foldable halb aufgeklappt; im oberen Displayteil wird das Spiel angezeigt, im unteren wird ein Gamepad dargestellt. So sollen Spieleinhalte besser sichtbar sein, da die Finger sie nicht verdecken.
Mit einer neuen Aufzeichnungsfunktion lässt sich ein Video vom Bildschirminhalt machen, in das Nutzer sich über eine gleichzeitige Aufnahme mit der Frontkamera einblenden lassen können. Außerdem gibt es neue Sicherheitsfunktionen: Apps können nun temporären Zugriff auf den Standort und auf eine Auswahl an Kontakten erhalten.
Ein verloren gegangenes Smartphone kann aus der Ferne mit biometrischen Daten gesperrt werden. So lässt es sich auch mit der PIN oder dem Passwort nicht mehr entsperren.
Separat zu Android 17 veröffentlicht Google einen Pixel Drop, der unter anderem die neue Bildschirmaufnahmefunktion und die Multitasking-Bubbles bringt. Neu in Deutschland ist auch die bereits 2025 vorgestellte Anrufaufzeichnungsfunktion. Dabei wird die Sprachnachricht bei verpassten Anrufen automatisch transkribiert und angezeigt.
Für Pixel-Nutzer in Deutschland soll mit dem neuen Pixel Drop auch die Bildbearbeitungsfunktion per Spracheingabe verfügbar sein. Damit können Nutzer in Google Fotos der KI einfach sagen, wie sie ein Bild bearbeiten soll. Für welche Pixel-Modelle der Pixel Drop welche Funktionen bringt, hat Google nicht verraten.






