Das US-Marktforschungsunternehmen International Data Corporation (IDC) hat vorläufige Zahlen zu den weltweiten PC-Auslieferungen im ersten Quartal 2026 vorgelegt. Demnach stieg das Volumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,5 Prozent auf 65,6 Millionen Geräte.
Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen verzeichnete der Markt damit ein weiteres Quartal mit Wachstum. Vor allem erwartete Preissteigerungen bei Komponenten, der fortlaufende Umstieg auf Windows 11 sowie neue Geräte trugen zu dieser Entwicklung bei. Gleichzeitig beeinflussen Engpässe bei wichtigen Bauteilen wie Speicher zunehmend die Marktverhältnisse.
Nach Einschätzung von IDC wird sich der Wettbewerb stärker über die Stabilität der Lieferketten entscheiden. Anbieter, die sich frühzeitig Zugang zu zentralen Komponenten sichern konnten und ein breites Produktportfolio anbieten, dürften ihre Marktposition festigen. Im ersten Quartal lag Lenovo mit 16,5 Millionen ausgelieferten Geräten an der Spitze, gefolgt von HP Inc. und Dell Technologies. Dahinter positionierten sich Apple und ASUS.

PC-Markt im ersten Quartal nach Anbietern. Quelle: IDC
IDC erwartet im weiteren Jahresverlauf eine Abschwächung der Nachfrage. Steigende Systempreise und anhaltende Engpässe bei Komponenten dürften das Wachstum bremsen. Zusätzlich belasten geopolitische Entwicklungen die Lieferketten. Konflikte im Nahen Osten führen zu höheren Energie- und Transportkosten und erschweren den Warenverkehr zwischen Asien und der EMEA-Region. Die daraus entstehenden Mehrkosten wirken sich entlang der gesamten Lieferkette aus und erhöhen den Preisdruck für Endkunden.






