Hub 26 Winter ist das bislang größte Architektur-Update in Nextclouds Geschichte. Die neue ADA Engine verspricht Performance für große Installationen, während erweiterte Föderation und verbesserte Datenmigration die digitale Souveränität weiter stärken.
Am 18. Februar 2026 hat Nextcloud die neue Version seiner Open-Source-Kollaborationsplattform veröffentlicht. Hub 26 Winter [1] markiert einen Wendepunkt in der technischen Entwicklung: Mit der ADA Engine hat das Team zentrale Teile der Datenzugriffsschicht neu geschrieben, in PHP, Go und Rust. Doch das Release liefert mehr als nur Architekturarbeit unter der Haube. Erweiterte Föderationsfunktionen, eine überarbeitete Datenmigration und Verbesserungen in Talk, Mail und Office machen es zu einem umfangreichen Update.
Frank Karlitschek, CEO und Gründer von Nextcloud, ordnet das Release ein: “Seit den Anfängen von Nextcloud vor zehn Jahren war unser Kernprinzip immer klar: Organisationen und Einzelpersonen behalten die Hoheit über ihre Daten, statt in ein herstellergesteuertes Ökosystem zu wechseln. Und die zunehmende Verbreitung gibt uns Recht. Jedes Jahr werden Millionen digitaler Arbeitsplätze mit Nextcloud eingerichtet. Und wir nehmen noch mehr Fahrt auf.”
Die ADA Engine
Das Herzstück von Hub 26 Winter trägt den Namen ADA Engine [2]. Dahinter steckt eine Hommage an Ada Lovelace, die als erste Programmiererin der Geschichte gilt. ADA steht für Accelerated Direct Access und beschreibt den Kerngedanken des Umbaus: Daten sollen schneller und direkter zu den Nutzern gelangen, ohne unnötige Umwege über Zwischenschichten und Caches.
Um die Notwendigkeit des Umbaus zu verstehen, hilft ein Blick auf Nextclouds spezielle Herausforderung. Anders als Plattformen, die einzelne isolierte Dienste anbieten, verfolgt Nextclo...
[...]
Linux-Magazin Online veröffentlicht alle Print-Artikel, die seit 2001 im Linux-Magazin erschienen sind. Damit steht Ihnen ein hochwertig bestücktes Archiv bis hin zu den Beiträgen der aktuellen Ausgabe online zur Verfügung. Die über 4.000 Artikel sind größtenteils kostenlos zugänglich, nur für Beiträge (als PDF) der jüngsten zehn Linux-Magazine ist eine kleine Gebühr fällig.






