Die neue Version 3.5 des OpenShot Video Editor bringt große Verbesserungen in der Performance mit schnellerer Timeline, verbesserter Audiobearbeitung und mehr Stabilität.
Der kostenfreie, quelloffene und plattformübergreifende Video Editor OpenShot bringt mit der Version 3.5 nach eigenen Angaben “eines der größten Releases in 18 Jahren” heraus. Der Fokus ist dabei in erster Linie bessere Performance. Wie Entwickler Jonathan Thomas in der Ankündigung schreibt: “OpenShot 3.5 is all about making editing feel smoother and more dependable”.
Das sieht man gleich an der größten und auffälligsten Neuerung, die neue Default-Timeline. Die Timeline, auf der die Videobearbeitung läuft, rendert schneller und reagiert schneller auf die Drag- und Snap-Aktionen, sodass sich der Videoschnittprozess flüssiger und angenehmer anfühlt. Gerade an größeren Projekten ist das Zoomen, Scrollen, Trimmen und Ziehen von Videoelementen viel flüssiger. Das Keyframe-Fenster ist nun standardmäßig aktiviert, was besonders die Arbeit mit Animation erleichtern soll.
Die Performance ist in 3.5 ebenfalls in den Videoeffekten und das Frame Processing verbessert. Der größte Performance-Gewinn ist im ChromaKey-Effekt mit einer Verbesserung von 91% zu beobachten, aber auch die Farbeffekte und Clip-Verarbeitung sind deutlich schneller. Insgesamt zeigen Benchmark-Tests, dass OpenShot 3.5 um die 35% schneller geworden ist. Im Bereich der Audioverarbeitung bringt OpenShot 3.5 einige Quality-of-Life-Verbesserungen: Übergänge zwischen Audiodateien sind nun einfacher und intuitiver gestaltet und die Dateien laden schneller.
Neben den Verbesserungen und neuen Features kommt OpenShot 3.5 auch mit einer Vielzahl von Bug Fixes und automatisierten Tests, die die Anwendung stabiler machen. Ebenfalls enthalten ist ein experimentelles Feature: die Integration des KI-Tools ComfyUI, mit dem Nutzer KI-gestützte Workflows anwenden können. OpenShot 3.5 ist kostenlos verfügbar für Linux, Windows und macOS auf der Webseite des Entwicklers.





