Mit Version 17.2 erhält OpenProject mehrere neue Funktionen. Im Mittelpunkt des Releases steht, als exklusives Enterprise-Add-on, die Einführung eines sicheren MCP-Servers, über den sich OpenProject-Instanzen kontrolliert mit KI-Systemen verbinden lassen.
Grundlage dafür ist das Model Context Protocol (MCP). Darüber können KI-Assistenten strukturiert auf Projektdaten zugreifen, etwa auf Projekte, Arbeitspakete oder Nutzer. Diese Daten lassen sich anschließend beispielsweise für Analysen, Automatisierungen oder unterstützende Funktionen in KI-gestützten Systemen nutzen, lässt der Anbieter wissen.
Ebenfalls neu in Version 17.2 ist laut den Release Notes eine erste Version eines Jira-Importers, die derzeit noch hinter einem Feature-Flag verfügbar ist. Damit arbeitet das Projekt nach eigenen Angaben an einem einfacheren Weg, Projekte und Daten aus Jira in OpenProject zu migrieren.
Darüber hinaus erweitert das Release verschiedene Funktionen im Arbeitsalltag. Meetings lassen sich künftig mit wiederverwendbaren Vorlagen vorbereiten, wodurch sich Agenden standardisieren und der organisatorische Aufwand reduzieren lässt. Die Projektübersicht wurde überarbeitet und enthält unter anderem neue Budget-Widgets sowie die Möglichkeit, Beschreibung und Status direkt innerhalb der Ansicht zu bearbeiten. Zusätzlich wurden Verbesserungen für die Barrierefreiheit umgesetzt.
Zur Dokumentation von Kontext und Entscheidungen können Projektattribute nun mit Kommentarfeldern versehen werden. Damit lassen sich Hintergründe oder Begründungen für bestimmte Metadaten eines Projekts festhalten.
Auch der PDF-Export wurde ausgebaut. Er unterstützt nun zusätzliche Beziehungsspalten und kann Bilder im WebP-Format verarbeiten. Im Bereich Sicherheit wurden externe Links angepasst: Sie können nun so konfiguriert werden, dass für den Zugriff eine Anmeldung erforderlich ist.
Ergänzend enthält Version 17.2 mehrere Anpassungen an der Benutzeroberfläche. Diese betreffen unter anderem das Backlogs-Modul sowie verschiedene Administrationsbereiche, die weiter an das Primer-Designsystem angepasst wurden.






