PocketBook erweitert sein Portfolio um den InkPad One, einen Linux-basierten E-Reader, der digitales Lesen und handschriftliche Notizen auf einem Gerät vereint.
Das Modell richtet sich laut Anbieter an Nutzer aus Studium, Beruf und Alltag und setzt auf ein großes E-Ink-Display sowie ein offenes Software-Ökosystem. Mit dem InkPad One positioniert sich PocketBook im Segment der großformatigen E-Reader und kombiniert klassische Lese-Funktionen mit produktiven Notiz-Features auf Linux-Basis.
Herzstück des Geräts ist ein 10,3 Zoll großes E-Ink-Mobius-Display mit einer Auflösung von 1404 × 1872 Pixeln (226 ppi). Die Mobius-Technologie sorgt für ein geringeres Gewicht und eine höhere Bruchfestigkeit gegenüber klassischen Glas-Substraten. Das Display ist blendfrei und soll auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar sein. Ergänzt wird es durch das adaptive SMARTlight, das sich automatisch an die Umgebungshelligkeit anpasst und etwa abends eine wärmere Farbtemperatur ermöglicht.
Für Notizen und Markierungen liefert PocketBook den aktiven Stylus 2 mit. Nutzer können Texte kommentieren, handschriftliche Anmerkungen hinzufügen oder Inhalte markieren. Ein spezieller Kommentar-Modus trennt Blätterfunktionen und Stifteingaben, um den Lesefluss nicht zu unterbrechen.

Das InkPad One richtet sich an Nutzer aus Studium, Beruf und Alltag und setzt auf ein großes E-Ink-Display. Quelle PocketBook
Als Betriebssystem kommt Linux 4.9.56 zum Einsatz. PocketBook setzt damit auf ein offenes System ohne Bindung an einzelne Shops. Der InkPad One unterstützt 25 Dateiformate ohne Konvertierung, darunter EPUB, PDF, FB2, AZW sowie die Comic-Formate CBR und CBZ. Auch Inhalte mit Adobe DRM und LCP DRM werden unterstützt. Die Synchronisation von Inhalten erfolgt unter anderem über die PocketBook Cloud, Dropbox und Send-to-PocketBook.
Zur weiteren Ausstattung zählen Bluetooth 5.0, WLAN (2,4 und 5 GHz) sowie Audio- und Text-to-Speech-Funktionen. Hörbücher lassen sich über kabellose Kopfhörer oder Lautsprecher wiedergeben, während die integrierte Text-to-Speech-Funktion Texte in mehreren Sprachen vorliest. Der InkPad One ist ab sofort in der Farbe Matte Black zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 299 Euro erhältlich.
Technische Daten im Überblick:
- Prozessor: Quad-Core, 1,8 GHz
- Arbeitsspeicher: 2 GB RAM
- Interner Speicher: 32 GB
- Betriebssystem: Linux 4.9.56
- Display: 10,3 Zoll E-Ink-Mobius™, 1404 × 1872 Pixel (226 ppi)
- Konnektivität: Bluetooth 5.0, Wi-Fi (2,4/5 GHz)
- Anschluss: USB-C
- Abmessungen: 244 × 173 × 5 mm
- Gewicht: 400 g
- Eingabestift: Stylus 2 mit integriertem Akku





Zitat: “Betriebssystem: Linux 4.9.56”
Soll das bedeuten das dieses Gerät mit einem Kernel in Version 4.9.56 auf den Markt kommt? Wenn ja ist das nicht gerade sehr vertrauenserweckend, denn diese Kernel-Version ist schon lange tot. Der älteste Longterm-Kernel der noch gepflegt wird ist aktuell 5.10.