Die Kubernetes-Community hat die neueste Version der Cluster API veröffentlicht. Die Version 1.12 gilt als bedeutendes Update, das die Verwaltung von Cloud-Infrastrukturen grundlegend verändert, heißt es in der Ankündigung.
Mit dieser Version sollen unveränderliche Infrastrukturen der Vergangenheit angehören. Die neue Cluster API bringt In-Place-Updates und verkettete Upgrades, die eine intelligentere und weniger störende „Renovierung” bestehender Infrastrukturen ermöglichen sollen.
Genauso wie Kubernetes 1.35 kürzlich die In-Place-Pod-Größenanpassung eingeführt hat, um unnötige Neustarts von Software zu vermeiden, bringt Cluster API v1.12 diese Logik auf die zugrundeliegenden Server. Dies markiere den Übergang von einer starren „Zerstören und Ersetzen”-Philosophie zu einem flexiblen, evolutionären Ansatz, heißt es weiter. Denn bisher erforderte die Änderung einer kleinen Einstellung, etwa einer Benutzeranmeldeinformation, eine vollständige Maschinenbereitstellung – das Löschen des alten Servers und die Erstellung eines neuen. Mit der neuen Funktion „In-place Updates“ lassen sich bestimmte Maschinendetails ändern, ohne die Arbeitslast zu unterbrechen, was dann eher einer Renovierung als einem Abriss ähnle.
Dass Administratoren mit den Kubernetes-Versionen hinterherhinken, weil der Upgrade-Prozess mühsam ist, soll sich ebenfalls ändern. Die neue Funktion „Verkettete Upgrades“ lässt Benutzer mehrere Versionen (etwa von v1.25 auf v1.28) in einem einzigen Vorgang überspringen. Das System berechnet und führt automatisch den Zwischen-Upgrade-Plan aus, wodurch der manuelle Aufwand für die Sicherheit der Cluster reduziert werde.




