Einer Umfrage des Beratungsunternehmens PwC unter 4454 CEOs aus 95 Ländern im Oktober/November letzten Jahres hat ergeben, dass global nur sehr wenige Unternehmen von KI profitieren und in Deutschland sind es noch weniger als im Durchschnitt.
Der Großteil der deutschen Unternehmen hat in den vergangenen zwölf Monaten weder höhere
Umsätze noch geringere Kosten durch KI realisiert. Nur 11 Prozent (global 29 Prozent) berichten von höheren Umsätzen, während erst 16 Prozent (global 26 Prozent) geringere Kosten melden.
Dabei ist die größte Sorge der deutschen CEOs, mit der KI-Transformation Schritt zu halten. Dabei sehen sie sich mehrheitlich auch gut gerüstet: 63 Prozent geben an, bereits formalisierte Vorgaben für verantwortungsvolle KI und Risikomanagement etabliert zu haben (global 51 Prozent). Bei Technologie und Kultur fällt die Einschätzung noch optimistischer aus: 74 Prozent bescheinigen sich ein tragfähiges Technologieumfeld und ebenso 74 Prozent eine förderliche Unternehmenskultur für die Einführung von KI zu besitzen (global 67 Prozent beziehungsweise 69 Prozent).
Allerdings bleibt die Rendite bislang aus. Auch international fällt es Unternehmen noch sehr schwer, einen finanziellen Mehrwert mit der Nutzung von KI-Technologie zu erzielen: Mehr als die Hälfte aller weltweit befragten CEOs (56 Prozent) geben an, dass ihr Unternehmen weder höhere Umsätze noch niedrigere Kosten durch KI erzielt – während nur 12 Prozent der CEOs berichten, dass ihr Unternehmen beides erreicht hat. Bei der Mehrheit (42 Prozent) hat KI weder Kosten noch Umsatz verändert.






