Rückblick auf KDE in 2025

KDE-Entwickler Nate Graham blickt zurück auf das Jahr 2025 für das KDE-Projekt und zählt Highlights auf.

KDE-Entwickler Nate Graham blickt zurück auf das Jahr 2025 für das KDE-Projekt und zählt Highlights auf.

In seinem Rückblick geht er maßgeblich auch auf Plasma ein und startet damit, dass der Übergang zu Wayland kurz vor dem Abschluss steht. Seit mehreren Jahren wird Plasma vom älteren X11-Protokoll auf das neuere Wayland-Display-Server-Protokoll umgestellt, berichtet Graham. 2025 sei dies nun Realität geworden und das offizielle Ende der Plasma-X11-Sitzung hat KDE für Anfang 2027 angekündigt.

Das Plasma reift und sich verbessert ist ein weiterer Grund  für Graham, einen Blick auf die Einzelheiten zu werfen. Plasma habe eine ganze Reihe neuer Funktionen und Verbesserungen für Benutzer erhalten. Dazu zählt er das globale Tag-/Nacht-Design und das Wechseln des Hintergrundbildes, gespeicherte Zwischenablageelemente, Klonen des Panels, individuelle Kachel-Layouts pro virtuellem Desktop, Zoomen mit drei Fingern, Überwachung der GPU-Auslastung im Systemmonitor und vieles mehr in seinem Bericht.

Dass Harald Sitter auf der Akademy 2024 ein neues KDE-Linux-Betriebssystemprojekt vorgestellt hat, markiert zwar einen Startpunkt, abgehoben habe der Plan aber im Jahr 202 und KDE Linus habe seine Flügel ausgebreitet. Obwohl es sich technisch gesehen noch um eine Alpha-Version handelt, verwende Graham selbst dieses KDE-Betriebssystem auf mehreren Computern.

Nicht zuetzt erwähnt Graham, dass dies das zweite Jahr sei, in dem Plasma-Benutzer im Dezember eine Popup-Fenster mit einer Spendenaufforderung erhalten. Und es sei das zweite Jahr, in dem dies nicht nur KDE nicht ruiniert habe, sondern zu einer Welle von positiven Reaktionen und einer enormen Anzahl von Spenden geführt habe.

Dies und eine noch ehrgeizigere und besser organisierte Spendenaktion zum Jahresende hätten KDE zu seiner bisher besten Spendensumme im vierten Quartal verholfen: fast 330.000 Euro zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels. Der KDE e.V. (die gemeinnützige Organisation hinter KDE) werde das Jahr 2025 mit einem Einkommen von mehreren Millionen Euro abschließen, das zum Großteil aus Crowdsourcing stamme, schreibt Graham.

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