Incus 6.18 bringt neue Konfigurationsschlüssel

Mit Incus 6.18 bringen die Entwickler eine nach eigener Auffassung recht umfangreiche Veröffentlichung des Container- und Virtual-Machine-Managementsystem.

Mit Incus 6.18 bringen die Entwickler eine nach eigener Auffassung recht umfangreiche Veröffentlichung des Container- und Virtual-Machine-Managementsystem.

Es sollte also in allen Bereichen von Incus für jeden etwas dabei sein, glauben die Entwickler. Als eine der Neuerungen stehen nun zwei neue Konfigurationsschlüssel zur Verfügung, mit denen Daten über den Authentifizierungsmechanismus von systemd einfach an systemd im Container oder in der VM übermittelt werden können.

Im Detail handelt es sich dabei um „systemd.credential.XYZ“ und „systemd.credential-binary.XYZ“, wobei ersterer Schlüssel für die Übermittlung einfacher Zeichenfolgen vorgesehen ist und letzterer die Übermittlung von als Base64 kodierten Binärdaten unterstützt.

In Incus 6.13 wurden zudem erste SFTP-Operationen für benutzerdefinierte Speichervolumes eingeführt. Darauf aufbauend bieten die Entwickler nun dieselben Dateioperationen für Kundenspeichervolumes an, die auch für Instanzen verfügbar sind.

Vor einiger Zeit wurde QEMU um einen VirtIO-Soundkartentyp erweitert, der nun auch Teil der Standardgeräteausstattung von Incus ist, heißt es in der Ankündigung weiter. Zu beachten sei aber, dass es sich hierbei nicht um ein migrierbares Gerät handle, sodass Instanzen, bei denen die Live-Migration deaktiviert ist, nicht über dieses Gerät verfügen.

Die virtuelle Soundkarte ist mit SPICE verbunden, sodass Desktop-Sound über die VGA-Konsole zurückgesendet werden kann. Weil Windows derzeit keinen Treiber dafür hat, sei dies derzeit vor allem für Linux-Benutzer nützlich.

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