ChatGPT will bald Sex-Chats erlauben

(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com

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In einem Posting auf X erläutert OpenAI-CEO Sam Altman eine Kehrtwende bei der Ausrichtung seines Chatbots.

Man sei in der Vergangenheit immer vorsichtig und restriktiv im Umgang mit möglichen psychischen Problemen der Nutzer gewesen, auch wenn das ChatGPT für Nutzer ohne solche Probleme weniger attraktiv erscheinen ließ. Nun sei man aber in der Lage schwerwiegende psychische Probleme zu entschärfen und verfüge über neue Instrumente, sodass man die Beschränkungen in den meisten Fällen sicher lockern könne.

Man plane in einigen Wochen eine neue ChatGPT-Version, die dann – auf ausdrücklichen Wunsch des Nutzers – auf sehr menschenähnliche Weise reagiere oder eine Menge Emoji verwende oder sich wie ein Freund verhalte.

Und im Dezember, wenn ChatGPT die Altersfreigabe umfassender einführe, werde es im Rahmen seines Grundsatzes “Erwachsene Nutzer wie Erwachsene behandeln” noch mehr zulassen, zum Beispiel Erotik für verifizierte Erwachsene.

Aus wirtschaftlicher Perspektive ergibt das Sinn: Erotik und Pornografie sind ein riesiger Markt und auch KI-Tools werden dafür bereits eingesetzt. Bislang hatte OpenAI seinem Chatbot Dialoge mit explizit sexuellem Inhalt verboten. Jetzt hat man die Meinung geändert, sicherlich auch wegen des hohen Kapitalbedarfs der Firma. Hier winken zahlende Kunden.

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