Ohne die horrenden Ausgaben für den Ausbau von KI-Rechenzentren befänden sich die USA bereits heute in einer Rezession, warnt die Deutsche Bank.
Einer Nachricht auf Fortune zufolge meint George Saravelos von der Deutschen Bank: “Es ist vielleicht keine Übertreibung zu schreiben, dass NVIDIA – der Hauptlieferant von Investitionsgütern für den KI-Investitionszyklus – derzeit das Gewicht des US-Wirtschaftswachstums trägt. Die schlechte Nachricht ist, dass die Kapitalinvestitionen parabolisch bleiben müssten, damit der Technologiezyklus weiterhin zum BIP-Wachstum beitragen kann. Dies ist aber höchst unwahrscheinlich.”
In einer anderen Notiz ergänzt Jim Reid (ebenfalls Deutsche Bank), dass der gesamte Aufschwung nur von den Magnificent 7 getrieben wurde, jener Gruppe besonders einflussreicher Tech-Konzerne, zu denen Apple, Microsoft, Amazon, Alphabet (Google), Meta, Nvidia und Tesla gehören. Die Gewinnerwartungen der 493 anderen Unternehmen im Börsenindex S&P 500 blieben gedämpft und stiegen nicht.
Unabhängig davon besagt der jährliche globale Technologiebericht von Bain & Co., dass die KI nicht in der Lage sein wird, genügend Einnahmen zu generieren, um die für ihren Aufbau erforderliche Rechenleistung zu erhalten. “Zwei Billionen Dollar Jahresumsatz sind nötig, um die Rechenleistung zu finanzieren, die benötigt wird, um den erwarteten KI-Bedarf bis 2030 zu decken. Doch selbst mit KI-bezogenen Einsparungen fehlen der Welt immer noch 800 Milliarden Dollar, um mit der Nachfrage Schritt zu halten”, heißt es in dem Bericht.






