Der Bericht „2025 Europe Spotlight“ untersucht den aktuellen Stand von OSS und die Chancen für die Community.
Zu den Erkenntnissen zählt, dass das europäische Open-Source-Ökosystem sich im Wandel befindet: Es sei zwar weit verbreitet, aber organisatorisch noch nicht ausgereift, da viele Unternehmen OSS ohne formelle Strategien oder OSPOs einsetzen und die Führungsetagen seinen strategischen Wert noch nicht erkannt haben.
Trotz der anerkannten Vorteile wie Produktivität und geringere Herstellerabhängigkeit investieren nur wenige Unternehmen direkt in die Aufrechterhaltung von OSS-Projekten, heißt es im Report. Und das, obwohl diejenigen, die dies tun, hohe Renditen verzeichnen.
Dass Regierungen und Industriezweige OSS zunehmend als Hebel für digitale Souveränität Zusammenarbeit und Innovation, ist ein weiterer Befund. Initiativen wie die deutsche Sovereign Tech Agency und der Cyber Resilience Act der EU würden dabei die Investitions- und Sicherheitsprioritäten neu gestalten.
Mit Blick auf die Zukunft liege der Schwerpunkt Europas auf der Entwicklung von OSS-Alternativen zu Technologiemonopolen, der Skalierung von Open-Source-KI und Investitionen in digitale öffentliche Güter, wobei sich das Ökosystem von passivem Konsum hin zu aktivem Engagement und langfristiger Nachhaltigkeit verlagert. Der Report steht zum Download bereit (PDF).




