Unter dem Codenamen „The Seven Sisters“ läuft die neue SparkyLinux-Version 8.0. Sie basiert auf dem noch recht frischen Debian 13.0 („Trixie“). Davon abgesehen haben die Entwickler trotz des Versionssprungs hauptsächlich Produktpflege betrieben.
Sparky Linux lässt sich mithilfe des „sparky-installers“ auf der Kommandozeile installieren. Eben jener Assistent kann jetzt den Datenträger automatisch partitionieren. Dabei gehen allerdings sämtlich noch vorhandenen Inhalte verloren. Des Weiteren bietet „sparky-installers“ an, die Home-Partition zu verschlüsseln. Der grafische Installationsassistent Calamares patzt hingegen bei der Chiffrierung: In SparkyLinux 8.0 enthält er einen Fehler, wodurch die Datenträgerverschlüsselung nicht funktioniert.
Neu ist das Paket „sparky-package-tool“ (spt), das beim Paketmanagement auf einer Textkonsole helfen soll. Standardmäßig läuft im Hintergrund der Linux Kernel 6.12.41-LTS, um die Büroarbeit kümmert sich LibreOffice 25.2.3. Als Desktop-Umgebungen stehen jetzt KDE Plasma 6.3.6, LXQt 2.1.0, MATE 1.26, Xfce 4.20 und Openbox 3.6.1 zur Wahl. In Openbox stellt zudem Thunar den Dateimanager und löst seinen Vorgänger PCManFM ab.
Auf allen ISO-Images steht GIMP bereit. Die Abbilder für den Raspberry Pi fehlen allerdings noch – sie will das Sparky-Team in Kürze nachreichen.






Kürzlich habe ich als ziemlich dummer User das neueste sparky in meinem alten Rechner, einen hp Desktop aus dem Jahre 2009 mit auf auf dem Mainboard aufgelöteten Graphikchip, Intel dualcore e5300 und 8gb Ram ohne Probleme mit dem beigefügten Installer, wo ich ohne Probleme die Größe des Swaps einstellen konnte, integriert. Ergebnis: Der alte Rechner läuft wieder ziemlich flott und sogar der relativ schwache Graphikchip liefert spürbar bessere Ergebnisse als mit dem linux mint OS, Ram im Idlebetrieb liegt bei nur 400 mb, statt vorher um die 1gb, cpu-last bei ca. 0,5% statt vorher 2%…….