OpenAI gibt bekannt, dass es mit GPT-5 sein bislang bestes Sprachmodell veröffentlicht habe, dass in allen Bereichen – bei Mathematikaufgaben, Kodierung, bei der Unterstüzung beim Schreiben oder bei Gesundheitsfragen oder bei der visuellen Wahrnehmung – eine hervorragende Performance aufweise und selber wisse, wo es schnell antworten könne oder länger nachdenken müsse.
Erstmals erscheint GPT-5 als ein einheitliches Modell und nicht mehr in verschiedenen Standard- und schlussfolgernden Varianten. Eine Router genannte Komponente entscheidet in Echtzeit anhand der Art der Konversation, der Komplexität, der Anforderungen an das Tool und der ausdrücklich geäußerten Absicht des Nutzers, wie viel vertieftes Nachdenken nötig ist.
Das neue Modell steht allen Nutzern offen, allerdings erhalten Plus-Abonnenten mehr Nutzungsmöglichkeiten und Pro-Abonnenten bekommen Zugang zu GPT-5 pro, einer Version mit nochmals erweiterten Fähigkeiten beim Schlussfolgern für noch umfassendere und genauere Antworten.
GPT-5 übertreffe nicht nur seine Vorgängermodelle bei Benchmarks, verlautbart OpenAI, und beantworte Fragen schneller, sondern sei auch nützlicher für reale Anfragen, denn man habe erhebliche Fortschritte bei der Reduzierung von Halluzinationen gemacht, das Befolgen von Anweisungen verbessert und liebdienernde Antworten minimiert.
Das Update kommt zu einem Zeitpunkt, da OpenAI zunehmend unter Wettbewerbsdruck geraten ist. Dem Mid-Year LLM Market Update 2025 von Menlo Ventures zufolge, sei im Unternehmensumfeld nun Anthropic und nicht mehr OpenAI der Marktführer. Demnach hält Anthropic mittlerweile 32 Prozent des unternehmensbezogenen Marktanteils. OpenAI folgt mit 25 Prozent auf Platz zwei. Grundlage dieser Zahlen ist eine breit angelegte Befragung von mehr als 150 technischen Führungskräften aus Start-ups und etablierten Unternehmen.





