Das französische KI-Startup Mistral, das die KI demokratisieren will, indem es besonders auf offene Lösungen setzt, will nun mit einer Erweiterung seines Portfolios auch jedermann Zugang zu der nötigen Infrastruktur verschaffen und gründet Mistral Compute.
Mistral Compute ist ein neues KI-Infrastrukturangebot, das Kunden einen privaten, integrierten Stack bietet – GPUs, Orchestrierung, APIs, Produkte und Services in jedem Formfaktor, den der Kunde benötigt, von Bare-Metal-Servern bis zu vollständig verwalteten PaaS. Mistral Compute ermöglicht es Behörden, Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die Art und Weise, wie sie ihren KI-Stack aufbauen, völlig neu zu überdenken. Wo es früher nur eine Wahl zwischen einigen wenigen Cloud-Anbietern gab, kann nun jedermann seine KI-Umgebung nach seinen Vorgaben aufbauen, verspricht das Unternehmen. Das Angebot wird die Trainingssuite von Mistral AI umfassen, die regionale und domänenspezifische KI-Projekte in nationalen und branchenweiten Projekten wie Verteidigungstechnologien, pharmazeutische Forschung oder Finanzmärkten beschleunigen kann.
Das neue Angebot tritt damit in direkte Konkurrenz zu Cloud-Anbieter wie Amazon Web Services, Microsoft Azure oder Google Cloud. Der Schritt stellt einen bedeutenden strategischen Wandel für Mistral von reiner Entwicklung von KI-Modellen hin zur Verwaltung des gesamten Technologie-Stacks dar.
“Dieser Schritt in den Bereich der KI-Infrastruktur ist ein entscheidender Schritt für Mistral AI, da er es uns ermöglicht, einen kritischen Bereich der KI-Wertschöpfungskette zu adressieren”, sagt Arthur Mensch, CEO und Mitbegründer von Mistral AI. “Mit diesem Schritt geht die Verantwortung einher, sicherzustellen, dass unsere Lösungen nicht nur die Innovation und den Einsatz von KI vorantreiben, sondern auch die technologische Autonomie Europas aufrechterhalten und zu seiner führenden Rolle – gerade auch mit Blick auf die Nachhaltigkeit – beitragen.”




