DeepSeek, das chinesische Startup, das bereits Anfang des Jahres Furore machte, fordert nun mit dem neuen Update DeepSeek R1-0528 erneut die etablierte Konkuurenz von OpenAI und Google heraus.
Das Update, das nach wie vor unter einer Open-Source-Lizenz (MIT) erschienen ist, rückt nun der proprietären Konkurrenz mit starken Leistungen erneut auf die Pelle. Die Lizenz erlaubt die vollständig freie Nutzung, auch für kommerzielle Anwendungen. Die Modellgewichte sind öffentlich über Hugging Face abrufbar. Die proprietären Konkurrenten sind dagegen entweder eingeschränkt oder erfordern eine kostenpflichtige Subskription.
Das Update brachte einen Leistungssprúng: So konnte im AIME 2025-Benchmark beispielsweise die Genauigkeit von DeepSeek-R1-0528 von 70 auf 87,5 Prozenzt gesteigert werden, was auf tiefergehende Denkprozesse hindeutet, die nun durchschnittlich 23 000 Token pro Frage umfassen, verglichen mit 12 000 in der Vorgängerversion. Auch die Coding-Performance verbesserte sich nennnenswert von 63,5 to 73,3 Prozent im LiveCodeBench. Im sehr schweren Benchmark “Humanity’s Last Exam” konnte DeepSeek die Performance mehr als verdoppeln, von 8,5 auf 17,7 Prozent.
Neben der Hauptversion wurde auch eine abgespeckte Version auf Basis des Modells Qwen3-8B von Alibaba veröffentlicht, die mithilfe von R1-0528-Daten feinjustiert wurde. Sie kommte mit einer handelsüblichen GPU mit 16 GB VRAM wie RTX 3090 oder 4090 aus. Damit wird Hochleistungs-KI erstmals für kleinere Labore, Universitäten und Start-ups erreichbar. Auch Anwender im globalen Süden und unabhängige Entwickler ergibt sich damit ein neuer Zugang zu leistungsstarker KI.





