Der bekannte E-Gitarren-Hersteller Fender hat eine neue eigene Audio-Software veröffentlicht. Sie richtet sich mit einer intuitiven Oberfläche an Einsteiger und steht auch für Linux bereit – allerdings nicht unter einer Open-Source-Lizenz.
Mit Fender Studio können Hobbymusiker auf mehreren Spuren ihre Musik und Gesang aufnehmen und arrangieren. Während sich Konkurrenten wie das Bitwig Studio oder Ardour explizit an erfahrene Musiker wenden, soll sich das Fender Studio deutlich leichter bedienen lassen. Für erste Experimente stehen 20 fertige „professionell produzierte Musiktracks“ bereit.
Mit an Bord sind wichtige Standardfunktionen, wie ein Kompressor, EQ, Reverb Delay, Vocoder und eine Stimmhilfe. Obendrauf gibt es die zwei Amp-Modelle ’65 Twin Reverb und Reverb 800 v.3. Die Software soll zudem alle gängigen Audio-Interfaces unterstützten. Eigene Musikstücke lassen sich auf bis zu acht Spuren arrangieren. Wer sich bei Fender für ein Connect Profil registriert, verdoppelt die verfügbaren Spuren und erhält weitere Amp-Modelle.
Fender Studio basiert auf der an Profis gerichteten Digital Audio Workstation (DAW) Studio One Pro von Presonus. Unter Linux lässt sich das Fender Studio derzeit nur als Flatpak-Paket einspielen, das man manuell herunterladen und installieren muss. Voraussetzungen sind zudem Ubuntu 24.05 und mindestens 2 GByte Hauptspeicher. Der große Bruder Studio One Pro steht übrigens ebenfalls für Linux bereit – vorerst allerdings nur in einer öffentlichen Beta-Version.





