Die neue Version der Desktop-Umgebung LXQt kommt unter Wayland besser mit mehreren Bildschirmen zurecht. Verbesserungen gab es zudem im Dateimanager, dem Terminal und beim Power Management.
Wayland nummeriert mehrere Bildschirme durch – oder verpasst ihnen jeweils einen Namen. Mit letztgenannter Situation kommen die LXQt-Komponenten ab sofort zurecht. Die dazu notwendigen Änderungen führen allerdings dazu, dass LXQt 2.2.0 bei seinem ersten Start unter Wayland die Positionen aller Desktop-Elemente einmal zurücksetzt.
Wer LXQt unter Wayland einsetzen möchte, benötigt weiterhin einen passenden Compositor – entweder KWin oder eine auf Wlroot basierende Alternative. Die LXQt-Entwickler haben ihre Komponenten dahingehend angepasst, dass sie mit den aktuellen stabilen Fassungen der unterstützten Compositors zusammenarbeiten.
QTerminal behebt verschiedene Probleme bei der Textdarstellung. Beeinflussen können Anwender in den Einstellungen die Blinkgeschwindigkeit der Eingabemarke und das Ausblenden des Mauszeigers. Überfährt man mit der Maus ein Sub-Terminal, gibt ihm QTerminal auf Wunsch automatisch den Fokus.
Das LXQt Power Management unterstützt Power-Profile, wie sie der Power Profiles Daemon anbietet. Letztgenannter steuert auf einigen Linux-Systemen die Leistung des Systems anhand von vorgegebenen Profilen. So drosselt er etwa auf Laptops die Rechenleistung zugunsten der Akkulaufzeit. In LXQt können Anwender die verfügbaren Profile im Panel über das Kontextmenü des Batteriesymbols wechseln.
Der Dateimanager PCManFM-Qt erlaubt benutzerdefinierte Einstellungen für Terminals. Die Funktion zum Umbenennen von mehreren Dateien erlaubt String-Ersetzungen. Das „Open with“-Menü listet jetzt auch Anwendungen, die mehrere Dateien mit verschiedenen MIME-Typen öffnen können. Abschließend wechselt die Tastenkombination [Strg]+[Umschalt]+[Zahl] zur entsprechenden Ansicht.





