Die aktuelle Version des Managers für Container und virtuelle Maschinen verbessert die Konvertierung von VMs, erlaubt eine feinere Steuerung von via TLS angemeldeten Clients und bietet über seine API Metriken für das Cluster Health Monitoring.
LXD 6.2 unterstützt zudem erstmals das Nvidia GPU Container Device Interface (CDI). Über diesen Weg lässt sich die GPU in einen Container durchreichen. Das gelingt sogar mit GPUs wie den NVIDIA Tegra iGPUs, die keine PCI-Adressierung verwenden.
Sowohl das Kommandozeilenwerkzeug „lxd-migrate“ als auch die LXD API können externe Festplattenimages in das von LXD verlangte RAW-Format konvertieren und sie als VM importieren. Dabei lassen sich auch direkt die Virtio-Treiber integrieren. LXD 6.2 versteht verschiedene Image-Format, darunter die verbreiteten VMDK und QCow2. Die eigentliche Konvertierung erfolgt auf dem LXD-Server. Dorthin hochladen lassen sich die Images unter anderem über die Weboberfläche von LXD.
Die Anmeldung von Clients via OIDC konnte man bereits in der Vorversion über entsprechende Einstellungen steuern. Das gelingt jetzt auch bei der Authentifizierung via TLS. Die über die API abrufbaren Metriken haben die Entwickler ergänzt: Erstmals abfragen lassen sich die Anzahl der abgearbeiteten Anfragen sowie die Anzahl der noch laufenden Anfragen.
Vom Konkurrenten Incus übernimmt LXD 6.2 gleich mehrere Funktionen. Unter anderem unterstützt LXD bei virtuellen Maschinen das „virtio-blk“-Gerät, obendrein lassen sich für jedes Projekt einzeln Limits für die Storage Pools vorgeben. Abschließend hat das LXD-Team noch die Shell Completion beim Tool „lxc“ stark verbessert.
Ab sofort offerieren Ubuntu-Systeme die 6.x-Versionen von LXD als Snap-Pakete in den Tracks „latest/stable“ und „6/stable“. Der Kanal „latest/stable“ soll dabei zwar weiterhin bestehen bleiben, die LXD-Entwickler raten Anwendern aber, auf „6/stable“ umzusteigen. Mit diesen Änderungen folgen die Entwickler den Änderungen bei den MicroCloud Snaps.
Alle zahlreichen kleinen Änderungen stellt ausführlich die offizielle Ankündigung vor.





