Das Zeichenprogramm Inkscape liegt in einer neuen Version vor, die mit einigen Anpassungen an der Benutzeroberfläche und den Werkzeugen die alltägliche Arbeit von Künstlern erleichtert.
Dank der neuen modularen Raster pflastert man schnell den Hintergrund mit einem maßgeschneiderten Raster. Einstellbar sind unter anderem die Höhe und Breite der einzelnen Kästchen, als auch die Abstände zwischen ihnen.
Auf Pixelbildern beziehungsweise Fotos kann man mit Rechtecken, Kreisen und anderen geometrischen Formen die Bereiche markieren, die dann der Shape Builder ausschneidet und als entsprechende kleinere Pixelbilder hinterlässt. Auf diese Weise muss man nicht erst das Pixelbild mit Gimp oder einer anderen Bildbearbeitung zerschneiden.
Inkscape 1.4 öffnet ab sofort auch Dateien des Affinity Designer. Darüber hinaus lassen sich in PDF-Dokumenten Links auf andere Seiten setzen. Damit können beispielsweise Layouter endlich Inhaltsverzeichnisse anlegen.
Die Dialog-Fenster Objective Attributes und Object Properties bündelt jetzt ein neuer Dialog. Verzerrung-, Farb- und andere Filter offeriert der Filter Gallery Dialog. In ihm geben Vorschaubilder einen Ausblick auf die Wirkung eines Filters und erleichtern so die Wahl. Die Filter sind zudem in Gruppen sortiert und lassen sich über eine Suchfunktion schnell aufspüren. Den Swatches Dialog, der Farbpaletten zur Auswahl stellt, haben die Entwickler überarbeitet. Unter anderem kann man sich die Paletten jetzt auflisten oder in einem Raster anordnen lassen. Auch hier hilft eine Suchfunktion beim Aufstöbern der passenden Exemplare.
Abschließend kann man die Anfasser, über die man beispielsweise Kurven zurechtbiegt, in ihrem Aussehen anpassen. Ändern lassen sich etwa die Strichstärke und Farbe.



