Nach einer Studie von MarketsandMarkets wird der Markt für öffentliche Sicherheit und Gefahrenabwehr (kritische Kommunikation, C4ISR, biometrische Sicherheit, Überwachung, Notfall- und Katastrophenmanagement, Cybersicherheit) von 520,8 Milliarden in diesem Jahr auf 878,2 Milliarden im Jahr 2029 anwachsen.
Zu den wichtigsten Firmen in diesem Bereich zählen die Marktforscher unter anderem Cisco, Honeywell, Motorola Solutions, IBM (alle USA), Siemens (Deutschland), NEC (Japan), Thales (Frankreich) oder Hexagon (Schweden). Deren Produkte und Dienstleistungen dienen dem Schutz der Menschen, der Gesellschaft und der Infrastruktur eines Landes vor verschiedenen Bedrohungen wie Kriminalität, Terrorismus, Naturkatastrophen und Pandemien. Das umfasst Technologien wie Videoüberwachung, Notfallmanagement, Cybersicherheit und biometrische Sicherheit.
Nach Regionen aufgeschlüsselt wird der asiatisch-pazifische Raum während des Prognosezeitraums die höchste durchschnittliche Wachstumsrate aufweisen. So haben beispielsweise Indien, Japan und Singapur jeweils neue nationale Cybersicherheitsrichtlinien gegen hochentwickelte Bedrohungen eingeführt. Die zunehmenden Terror- und Cyberangriffe haben Länder wie Indien, China, Australien, Malaysia und Singapur dazu veranlasst, fortschrittliche öffentliche Sicherheits- und Sicherungssysteme einzuführen. Dabei besteht die Herausforderung darin, ein Gleichgewicht zwischen diesen Investitionen und den Belangen des Datenschutzes herzustellen. Smart-City-Initiativen mit komplexen Sicherheitssystemen und Verkehrsmanagement befinden sich auf dem Weg der Evolution, wobei die Cybersicherheit aufgrund der wachsenden digitalen Abhängigkeiten im Vordergrund steht.



