Die Deutsche Telekom hat den Konzernüberschuss im zweiten Quartal mit 2,1 Milliarden Euro um 35,6 Prozent über den Wert des Vergleichszeitraums im Vorjahr gesteigert.
Bereinigt um Sondereinflüsse, errechnet sich laut Telekom ein Plus von 31,3 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Daraus ergebe sich ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 0,50 Euro. Die Service-Umsätze stiegen laut Telekom gegenüber dem Vorjahr um 4,9 Prozent auf 24,1 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA AL legte um 7,8 Prozent auf 10,8 Milliarden Euro zu. Ohne Einfluss von Veränderungen von Wechselkursen und Konsolidierungskreis betragen die Wachstumsraten vier Prozent bei den Service-Umsätzen und 6,6 Prozent beim bereinigten EBITDA AL. Der Free Cashflow AL wuchs deutlich um 48,5 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro.
Nach der Erhöhung bei T-Mobile US hebt auch die Deutsche Telekom ihre Jahresprognose für den Free Cashflow AL an. Nach zuvor rund 18,9 Milliarden Euro erwartet der Konzern nun rund 19 Milliarden Euro. Unverändert bleiben die Prognosen für das bereinigte EBITDA AL von rund 42,9 Milliarden Euro und das nachhaltige bereinigte Ergebnis je Aktie von mehr als 1,75 Euro.
Im zweiten Quartal 2024 kamen laut Deutsche Telekom 113.000 Kunden mit einem reinen Glasfaseranschluss hinzu. Das Wachstumstempo stieg damit in den vergangenen Quartalen kontinuierlich. Die Gesamtzahl der Nutzer eines reinen Glasfaseranschlusses lag damit zu Ende Juni bei mehr als 1,2 Millionen. Bei den TV-Kunden gab es ein Plus von 114.000. Positiv wirkte sich hier unter anderem die Fußball-Europameisterschaft aus sowie das Ende des Nebenkostenprivilegs zum 1. Juli 2024. Bei den Breitband-Neukunden belief sich der Zuwachs im Quartal auf 41.000.
Starke Zahlen lieferte auch der Mobilfunk. Zwischen April und Juni wuchs die Zahl der Vertragskunden unter den eigenen Marken um 311.000. Die mobilen Service-Umsätze legten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,7 Prozent zu.




