OpenTalk erhält IT-Sicherheitskennzeichen des BSI

Die Open-Source-Videokonferenzlösung OpenTalk hat nach eigenen Angaben als erster Anbieter das IT-Sicherheitskennzeichen „Videokonferenzdienste“ des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhalten.

Mit dem Kennzeichen bestätige das BSI, dass sich OpenTalk dazu verpflichtet habe, die Sicherheitsanforderungen der neuen DIN SPEC 27008 zu erfüllen. OpenTalk gehört als Unternehmen zur Heinlein Gruppe aus Berlin an.

Das IT-Sicherheitskennzeichen des BSI biete eine gute Orientierung über die Sicherheitseigenschaften von IT-Produkten und trage zur Etablierung eines Basis-Sicherheitsniveaus bei, heißt es in der Mitteilung von OpenTalk. Die dafür maßgebliche DIN SPEC 27008 definiere Mindestanforderungen wie Schutz der Benutzerdaten, ein angemessenes Update- und Schwachstellenmanagement, zeitgemäße Anmeldeverfahren, ein sicherer Rechenzentrumsbetrieb, aktuelle Verschlüsselungstechnologien sowie Transparenz und Kontrolle während der Videokonferenz. Das BSI prüfe im Rahmen der Marktaufsicht über die gesamte Laufzeit des Kennzeichens anlassbezogen (stichprobenartig) und anlasslos (etwa bei Bekanntwerden von Schwachstellen), ob die Anforderungen erfüllt werden.

Peer Heinlein, CEO der Heinlein Gruppe und von OpenTalk, sagte: „Wir sind stolz darauf, dass OpenTalk als erste Videokonferenzlösung überhaupt das IT-Sicherheitskennzeichen des BSI erhalten hat. Verbraucher und Kunden können so besser einschätzen, welchem Anbieter sie ihre sensiblen Kommunikationsdaten anvertrauen möchten.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Nach oben