Aus Linux-Magazin 08/2024

Sicherer Dateitransport

© boy8888 / 123RTF.com

Unverschlüsselte Protokolle sind nicht mehr zeitgemäß – zu groß ist das Risiko, Daten dabei im Klartext in fremde Hände zu spielen. Für den sicheren Austausch von Dateien, aber ebenso zur Synchronisation ganzer Verzeichnisse über unsichere Netzwerke stellt die Bitparade diesmal komfortable Wege und Werkzeuge vor.

Nicht erst seit gestern ist es ein Tabu, vertrauliche Daten und Dateien unverschlüsselt über Netzwerkverbindungen zwischen Systemen zu übertragen. Das gilt nicht nur in den Untiefen des Internets, sondern bereits ebenso in ausufernden Netzwerken mit einer unüberschaubaren Zahl an Teilnehmern. Deshalb sind beispielsweise die Protokolle FTP und pures WebDAV kaum noch in Gebrauch. Denn die Datenübertragung sowie die Anmeldung erfolgen hier unverschlüsselt, und es genügt oft schon ein Netzwerksniffer, um von anderen Rechnern im Netzwerk die Daten mitzuschneiden. Die meisten Datenschutzrichtlinien und Policies im Firmenumfeld geben vor, dass Dateien ausschließlich über sicher chiffrierte, bewährte Protokolle über Netzwerkverbindungen von A nach B wandern dürfen.

Hinsichtlich eigener, privater Dateien wirkt die Vorstellung genauso wenig angenehm, dass allzu neugierige fremde Augen sie studieren. Häufig handelt es sich dabei um jene vermeintlich unwichtigen Details aus dem Privatleben, die geschickten Angreifern später eine Attacke durch Spearfishing oder Social Engineering ermöglichen. Ein adäquater Datenschutz sollte deshalb auch im privaten Bereich gelten.

In der Praxis ist es oft der Aufwand oder fehlender Komfort, der Anwender von einer konsequenten Verschlüsselung abschreckt. Ein (unverschlüsselter) Mail-Anhang geht schließlich viel einfacher von der Hand, ist mit zwei bis drei Mausklicks angefügt und abgeschickt. Die Gegenstelle muss nichts entschlüsseln, braucht kein Passwort und kein Login.

Doch unsicherer geht es kaum – immerhin wirkt dieser Datenaustausch in etwa so, als ob jemand potenziell vertrauliche Dokumente als offen lesbare Postkarte verschickte. Der Verzicht auf einen sicheren Datentransport allein aus Komfortgründen muss aber nicht sein: Freie Programm für Linux und andere Betriebssysteme bieten mit bewährten Protokollen und cleveren Lösungen beste Voraussetzungen für einen sicheren Dateitransport. Nicht nur zwischen den eigenen Systemen, sondern auch für den Austausch mit anderen, eventuell weniger versierten Nutzern jenseits der Linux-Gemeinde. Wir stellen FreeFileSync und Unison als Synchronisationsprogramme für Backups über SSH/SFTP vor, LocalSend für das LAN sowie OnionShare zum Dateiaustausch über die Weiten des World Wide Web.

Sicher mit SSH

Eine abgesicherte Datenübertragung umfasst zunächst die Transportverschlüsselung der übertragenen Daten. Obligatorisch gehört daneben eine sichere Authentifizierung dazu, damit lediglich die gewünschten Empfänger die Dateien erhalten können. Als Protokoll zwischen Linux- und anderen UNIX-ähnlichen Systemen sind SSH und dessen Protokollfamilie die Lingua Franca zur sicheren Kommunikation.

Als effiziente Möglichkeit zum Dateiaustausch zwischen einem Client und SSH-Server hatte sich einst im Terminal unter UNIX das Werkzeug SCP (Secure Copy) etabliert. Es setzte ursprünglich auf dem puren SSH-Protokoll auf, gilt aber seit dem Erscheinen von OpenSSH 8.0 im Jahr 2020 als veraltet. In seiner aktuellen Fassung stützt sich SCP deshalb auf SFTP, ein Unterprotokoll von SSH. Allerdings zeigt sich SCP bei großen, über mehrere Ordner verteilten Dateibeständen in der Handhabung eher umständlich.

Besser eignet sich dazu das Tool Rsync im Terminal, das ebenfalls Dateien oder ganze Verzeichnisse per SSH übermittelt und sogar in beide Richtungen synchronisiert. Das Werkzeug setzt jedoch die Kenntnis etlicher Parameter und Optionen voraus und wird bei GUI-gewohnten Desktop-Anwendern kaum Begeisterung auslösen. Im Alltag finden einfache sowie durchdachte grafische Frontends auf dem Desktop schneller Zuspruch unter weniger versierten Anwendern, können für Shell-Spezialisten allerdings genauso eine willkommene Hilfestellung sein.

FreeFileSync

Hinter FreeFileSync steckt ein plattformübergreifendes Programm zum Synchronisieren von Daten zwischen Verzeichnissen. Damit ist es für wiederkehrende Datensicherungen ideal [1]. Das für Linux, macOS und Windows erhältliche grafische Programm arbeitet aber eben nicht nur mit lokalen Datenträgern oder angesteckten Wechselmedien.

Für die Sicherung und Synchronisation von Dateibeständen über Netzwerk oder Internet nutzt FreeFileSync das gebräuchliche SFTP-Protokoll, das lediglich einen SSH-Host voraussetzt. Es versteht sich außerdem auf die weniger verbreitete Variante von FTP mit TLS-Zertifikaten, die noch einige altmodische Webhoster anbieten.Die Datenbestände auf Quell- und Zielmedium kann FreeFileSync nach der Verbindungsaufnahme vergleichen und die vorhandenen Dateien dann entweder in beide Richtungen oder nur in eine Richtung synchronisieren.

Neben der freien Variante, die unter der GPLv3 steht, gibt es weitere Versionen von FreeFileSync, die sich im Funktionsumfang leicht unterscheiden und einer kommerziellen Lizenz unterliegen. Diese Ausgaben sind exklusiv für jene Nutzer, die den Entwickler mit Spenden entlohnen. Die Varianten unterstützten zusätzlich eine parallele, damit schnellere Dateisynchronisation. Für Anwender im Firmenumfeld existiert eine Business-Edition, deren Nutzung pro Gerät zu Buche schlägt: 20 Euro kostet eine Lizenz pro PC-Arbeitplatz, wobei Updates für ein Jahr im Preis enthalten sind, sowie als Bonus eine portable Version für Windows, die ohne Installation auskommt [2].

FreeFileSync erfreut sich einiger Popularität und hat dementsprechend schon Einzug in die Repositories der Linux-Distributionen Debian, Ubuntu, Linux Mint, Fedora, Mageia sowie Solus gehalten. Über den jeweiligen Paketmanager lässt sich das Programm also flott installieren. Doch Achtung: Die Versionen in den Repos sind teils schon sehr angestaubt. In seiner stets neuesten Ausgabe steht FreeFileSync als installierbares, universelles Binary in einem Tar.gz-Archiv (31 MByte) zum Herunterladen direkt beim Entwickler zur Verfügung.

Abbildung 1: In nahezu jedem Linux-System lässt sich FreeFileSync in der Kommandozeile flott installieren.

Abbildung 1: In nahezu jedem Linux-System lässt sich FreeFileSync in der Kommandozeile flott installieren.

Aus dem heruntergeladenen Archiv entpackt der Befehl »tar xzvf <Dateiname>« im Terminal das Installationsprogramm, das der Aufruf »./FreeFileSync_13.6_Install.run« daraufhin sogleich startet. Nach der Rückfrage über die wenigen Installationsoptionen und der Eingabe des Sudo-Passworts ist die Software so auf jedem Linux-System mit 64 Bit (x86-Plattform) installiert. Eine Version für die ARM-Architektur dagegen fehlt bisher. Nach der Einrichtung starten Sie FreeFileSync über das Anwendungsmenü des verwendeten Desktops oder gleich aus dem Terminal heraus (Abbildung 1).

Bedienung

Die Anwendung setzt, wie etliche beliebte Dateimanager, auf die bewährte Zwei-Fenster-Ansicht. Die multilinguale Programmoberfläche gibt es auf Deutsch, die Dokumentation hingegen auf der Projektwebseite größtenteils nur auf Englisch. Bitte erschrecken Sie nicht: Von Zeit zu Zeit blendet das Program den Hinweis ein, dass sich der Entwickler über Spenden freut. Als Adware sollte FreeFileSync aufgrund der dezent gehaltenen Dialoge jedoch nicht gelten, zumal es sich dabei nur um Eigenwerbung handelt.

Das Hauptfenster des Tools zeigt in recht groß gehaltenen Bedienelementen alle wichtigen Schalter und Eingabefelder an. Im zweigeteilten mittleren Bereich sind zwei großzügige Spalten für die Inhalte von Quell- und Zielordnern reserviert. Zunächst aber gilt es, oberhalb der Spalten über die passenden Schaltflächen die gewünschten Verzeichnisse als Quelle und Ziel auszuwählen.

Über jeder der Inhaltsspalten öffnen das blaue und grüne Zahnradsymbol Konfigurationsdialoge mit vielen Feinabstimmungen zur Kopier- oder Synchronisationsaktion. Die mittlere Schaltfläche mit Trichter-Symbol erlaubt zudem das Definieren von Filtern, die bestimmte Ordner, Dateitypen oder -formate aus den Operationen ausschließen oder explizit einbeziehen.

FreeFileSync lagert die Filter in einen eigenen Konfigurationsdialog aus, der die Angaben zu gewünschten und unerwünschten Dateien in Textfeldern erwartet. Die Syntax folgt dabei regulären Ausdrücken von Skriptsprachen. Keine Sorge, in der Online-Dokumentation finden sich zahlreiche anschauliche Beispiele zu deren Einsatz in FreeFileSync.

Jeweils rechts neben der Quell- und Zielpfadangabe sitzen Schaltflächen mit stilisierten Wolken. Ein Mausklick darauf öffnet einen separaten Konfigurationsdialog für die Aufnahme entfernter Verzeichnisse auf Servern im LAN oder Internet. Zur Auswahl für Quelle oder Ziel gibt es als Protokoll SFTP sowie FTP, das hier TLS-Zertifikate für eine sichere Verschlüsselung nutzen kann. Als kommerziellen Cloud-Dienst bindet FreeFileSync zusätzlich Google Drive ein.

In den entsprechend gekennzeichneten Eingabefeldern geben Sie jeweils die Logindaten auf den entfernten Hosts ein beziehungsweise den Google-Account für Google Drive. Um ein spezielles Verzeichnis auf dem Server anzusprechen, tippen Sie dessen Pfad in der Zeile Verzeichnis auf Server ein. Letztlich schließt ein Klick auf OK den Dialog (Abbildung 2).

Abbildung 2: FreeFileSync kann zu entfernten Rechnern per SFTP (SSH) Kontakt aufnehmen.

Abbildung 2: FreeFileSync kann zu entfernten Rechnern per SFTP (SSH) Kontakt aufnehmen.

Vergleich

Haben Sie Quelle und Ziel definiert, geht es weiter mit einer Analyse der Datenbestände an beiden Orten, noch bevor überhaupt etwas kopiert wird. Für die Analyse von Quelle und Ziel klicken Sie auf Vergleichen oben. Das Programm gleicht nun die Inhalte rekursiv ab und listet die Unterschiede von Quelle und Ziel in der mittleren und rechten Spalte des Programmfensters auf. Dabei stellt es die Pfadhierarchien eingerückt dar.

Beim einfachen Kopieren in eine Richtung entfällt der Schritt zur Analyse, weil in diesem Fall der komplette Dateibestand der Quelle zum Ziel kommen soll. Bei weiteren Backups erspart der Abgleich jedoch die erneute Übertragung identischer Dateien. FreeFileSync transferiert wie bei einem inkrementellen Backup ausschließlich seit dem letzten Abgleich veränderte Dateien.

Weitere Wegweiser

Vor dem Anstoß der eigentlichen Kopieraktion oder Synchronisation erscheinen zur Überprüfung in einer mittleren kleinen Spalte zwischen den Quell- und Zielfenstern Richtungssymbole. Sie beziehen sich auf die Richtung der Synchronisation, wobei ein symbolisiertes Plus angibt, ob eine Datei erstmals zum Ziel kopiert wird. Ein grüner Pfeil bedeutet, dass eine Datei aktualisiert wird. Der graue Balken signalisiert identische Dateien auf beiden Datenträgern und, dass keine weitere Aktion ausgeführt wird. Der Papierkorb zeigt im Fall einer Synchronisierung von Ordnern einen Löschvorgang an. Ein Klick auf eines der Symbole in der mittleren Spalte erlaubt zudem, eine andere als vom Vergleich angebotene Aktion auszuwählen.

Datenabgleich

Sobald alle Voreinstellungen getroffen sind, informiert eine Statusleiste unterhalb der beiden Laufwerksspalten über einige statistische Daten. Neben der Anzahl der zu transferierenden Dateien führt die Software hier die Transferrichtungen inklusive der zu sichernden Datenmengen auf.

Und so geht es los: Mit einem Klick auf Synchronisieren transferiert FreeFileSync die Dateibestände zwischen Quelle und Ziel. Ein Fortschrittsdialog bildet den Fortgang der Übertragung, die zu erwartende Dauer, aber auch eventuelle Übertragungsfehler zur Kontrolle ab (Abbildung 3).

Abbildung 3: Der Abgleich der Daten wird durch eing&auml;ngige Symbole angezeigt.

Abbildung 3: Der Abgleich der Daten wird durch eingängige Symbole angezeigt.

Zur Kontrolle, was bereits übertragen ist, löscht FreeFileSync aus der Liste der Dateien stets die im Ziel angekommenen Exemplare. Bei einer Unterbrechung bleiben dementsprechend nur Dateien in der Liste, die noch auf ihren Transfer warten. Damit muss eine lange Synchronisation also nicht in einem Stück erfolgen, sollte eine dünne WLAN-Verbindung zwischendurch einmal ausbleiben.

LocalSend

LocalSend ist eine sehr kompakte Anwendung zum verschlüsselten Datentransfer innerhalb eines LANs [3]. Das kleine Tool stellt neben sicheren Übertragungen zu einem Empfänger eine möglichst einfache Bedienung in den Mittelpunkt. Weil der einzige Zweck des ebenfalls generationsübergreifenden Programms im simplen Dateitransfer liegt, fällt LocalSend für elaborierte Backups mit Dateisynchronisationen aus.

Das Werkzeug arbeitet ausschließlich unidirektional und verlangt Anwendern kaum Aufmerksamkeit ab. Es erwartet zudem kein Client-Server-Setup. Ein Blick auf die Funktionsweise zeigt, dass es seinen eigenen Webserver startet und Dateien über HTTPS-Verbindungen austauscht. Dennoch arbeiten LocalSend-Clients ganz dezentral im LAN, auf Peer-to-Peer-Basis. Die Quellen des freien Programms sind auf Github veröffentlicht [4].

Das Programm steht auf der Webseite des Projekts als universelles App-Image (64 Bit) sowie als DEB-Paket für Debian, Ubuntu und Linux Mint mit 64 Bit zum Herunterladen bereit. Darüber hinaus ist es für Arch Linux in einer externen AUR-Quelle verfügbar und lässt sich mittlerweile ebenso als Flatpak beziehen. Wer mit all diesen fertigen Paketen nichts anfangen kann, bekommt LocalSend als Binary in einem Tar.gz-Archiv für Linux zum Download angeboten.

Die Github-Seite zu LocalSend hat als Extra Binärpakete für ARM-basierte Hardware in petto, und das Tool erweist sich damit ebenso auf einem Raspberry Pi als nützlich. Außerdem wollen wir die Versionen für Windows, macOS, Android und iOS nicht unterschlagen.

Verwendung

LocalSend präsentiert nach der Installation und dem Start eine relativ simple Programmoberfläche. Viel zu sehen gibt es hier nicht: Auf der linken Seite finden sich Schaltflächen zum Senden oder Empfangen von Dateien sowie der Punkt für einen knappen Konfigurationsdialog. Rechts davon informiert das größere Fenstersegment über die schon erledigten Transfers von und zu anderen LocalSend-Clients im LAN.

Auf eine vorausgehende Konfiguration können Sie getrost verzichten. Ein Klick auf Senden im deutschsprachigen Programmfenster erlaubt es festzulegen, welche Arten von Dateien für einen Transfer überhaupt infrage kommen. Die vorhandenen Schalter bieten dabei den Zugriff auf lokal gespeicherte Dateien, Ordner oder auf Texte in der Zwischenablage. Diesen Datentyp versendet LocalSend allerdings nicht etwa als Textdatei, sondern als Nachricht. Ein Dialog erlaubt zuvor noch, den Text vor dem Absenden zu bearbeiten. Unterhalb der Schaltflächen sehen Sie die anderen im LAN verfügbaren LocalSend-Clients, die das Programm selbstständig per Multicast-DNS ausfindig macht.

Die gewünschten Dateien oder Ordner kann LocalSend zu einem Paket schnüren und es anschließend an einen Empfänger senden. Dazu gibt es einen Dateibrowser, der markierte Dateisystemobjekte im oberen Bereich des Programmfensters auflistet. Zudem können Sie Dateien und Ordner mischen, um sie in einen Datentransfer zusammenzufassen (Abbildung 4).

Abbildung 4: LocalSend kann nicht nur Dateien, sondern auch Textinhalte im LAN versenden.

Abbildung 4: LocalSend kann nicht nur Dateien, sondern auch Textinhalte im LAN versenden.

Die Identifikation der Empfänger mit LocalSend-Clients erfolgt einfach über deren Gerätenamen. Sind die Daten bereit zum Versenden, wählen Sie als Empfänger einen der bekannten, unten aufgelisteten LocalSend-Clients. Der eigene Client zeigt nun Quell- und Zielcomputer an, während der ausgewählte Empfänger zunächst eine Anfrage sieht, aus der hervorgeht, welcher Sender wie viele Dateien schicken möchte.

Ein Transfer findet erst statt, wenn die Anfrage manuell bestätigt wurde. Falls jemand die Annahme verweigert, erhält der Absender eine entsprechende Benachrichtigung in seinem LocalSend-Client. Ist die Annahme quittiert, erhalten beide Beteiligten eine Bestätigung der Übertragung. Bei größeren Datenmengen blendet sich ein Fortschrittsbalken während des Transfers ein. Nach Abschluss des Transfers klicken Sie unten rechts im Fenster auf Fertig, um die Aktion abzuschließen.

Per Voreinstellung legt ein Client die empfangenen Dateien im Download-Ordner im Home-Verzeichnis ab. Unter Einstellungen geben Sie bei Bedarf einen anderen Zielordner an. Im selben Dialog ändern Sie außerdem den Gerätenamen des eigenen Clients zur Identifikation durch andere Teilnehmer im LAN. Denn die zuerst vergebenen Namen sind von der Anwendung zufällig erzeugt, verraten also nicht, wem der LocalSend-Client im Netzwerk gehört. Wie in Peer-to-Peer-Netzen üblich, kann jeder Teilnehmer mit ein und demselben Programm sowohl Empfänger als auch Absender sein. LocalSend bildet beide Rollen ganz intuitiv in seiner Oberfläche ab.

Wechselspiel

Unter Umständen kann es in Netzwerken mit Access Points oder blockierten Ports passieren, dass Multicast-DNS nicht auf Anhieb funktioniert. In diesem Fall findet LocalSend nicht selbstständig alle Teilnehmer. Nun gilt es, manuell durch Eingeben einer gesuchten IP-Adresse den fehlenden Teilnehmer in die Liste aufzunehmen. Dazu klicken Sie in der Zeile Geräte in der Nähe im Programmfenster auf das Ziel-Symbol und geben im daraufhin geöffneten Konfigurationsdialog im Reiter IP-Adresse die IP-Adresse des Zielcomputers ein, die sie zuerst ermittelt oder erfragt haben. Anhand der IP-Nummer erscheint dann der Teilnehmer – wenn auf dessen Rechner eine laufende LocalSend-Instanz erkannt wird.

OnionShare

OnionShare stammt aus dem Umfeld des anonymisierenden TOR-Netzwerkwerks und ist damit ein Tool des Darkwebs. Es ermöglicht die verschlüsselte, anonyme Übertragung von Dateien. Zusätzlich verfügt es über eine Chat-Funktion und sogar einen eigenen Webserver für statische Webseiten [5].

Die plattformübergreifende Anwendung ist zudem im den Standardrepertoires einiger spezialisierter Linux-Systeme mit TOR-Client enthalten. Dazu zählt das Live-System Tails des TOR-Projekts, aber ebenso Parrot OS, Qubes OS und Whonix. OnionShare ist mit seinem Dateitransfer über die Proxy-Kette auf TOR-Programme angewiesen und hinsichtlich seiner Voraussetzungen damit anspruchsvoller.

Für Linux-Systeme beziehen Sie das Tool als Flatpak- oder Snap-Paket. Entsprechende Pakete laden Sie von der Webseite des Projekts herunter und installieren sie eigenhändig, ohne Umweg über andere Webseiten. In einigen der tonangebenden Linux-Distributionen wie Debian, Ubuntu, Linux Mint, Fedora liegt OnionShare in deren Paketquellen und lässt sich einfach über den jeweiligen Paketmanager installieren. Eine Besonderheit: Im Python-Paketmanager Pipx gibt es außerdem eine Kommandozeilenversion von OnionShare. Das Programm läuft in dieser Variante ebenso auf Systemen ohne grafische Oberfläche.

Arbeitsweise

Die Anwendung startet auf dem lokalen Computer einen Webserver, der als TOR-Service im weiteren TOR-Netzwerk zu erreichen ist. Dieser Webserver lässt sich über HTTPS ansprechen, das ein automatisch erzeugtes Zertifikat einbindet. Eine lange URL, die dem Zugriff auf diesen OnionShare-Server dient, bildet zusammen mit einem weiteren Schlüssel den Zugriffsschutz. Nur Teilnehmer mit dem Schlüssel können die angebotenen Inhalte entschlüsseln und herunterladen.

Zur Übermittlung der Daten braucht es zuvor jedoch einen sicheren Kanal, beispielsweise einen sicher verschlüsselten Messenger-Dienst wie Signal oder Matrix. Die URL ist nur im TOR-Netzwerk gültig – zum Zugriff darauf ist folglich ein TOR-Browser wie jener im Live-System Tails nötig, nicht aber OnionShare. Allerdings kann das Programm ebenso einen Empfangsmodus starten: Besucher der geheimen URL können daraufhin über einen TOR-Browser über eine minimalistische Weboberfläche Dateien hochladen.

Oberflächliches

Nach der Installation von OnionShare, die eine Verknüpfung im Anwendungsmenü der Desktopumgebung unterbringt, führt Sie der erste Aufruf in ein übersichtliches Programmfenster. Hier gibt es lediglich die Option, sich mit dem TOR-Netzwerk zu verbinden. Ein Schieberegler sorgt künftig ganz automatisch für eine Verbindung zu TOR.

Nach dem Klick auf Mit Tor verbinden stellt die Software den Zugang zum anonymisierenden Proxy-Netzwerk her, woraufhin die eigentliche Bedienoberfläche erscheint. Hier können Sie mithilfe von vier großen Schaltflächen wählen, ob Sie Dateien empfangen oder anbieten wollen, eine Website hosten oder einen anonymen Chat aufnehmen möchten.

Über das übliche Zahnradsymbol unten rechts geht es zu den tiefer liegenden Optionen bezüglich der Verbindung mit TOR. Hier können Sie zunächst die Stabilität der Verbindung testen. Nach Abschluss dessen erhalten Sie eine aussagekräftige Statusmeldung dazu (Abbildung 5).

Die Software wirkt mit ihrer deutschsprachigen Oberfläche intuitiv, doch einige Aspekte der Menüführung erweisen sich als gewöhnungsbedürftig. So fehlt eine obere Menüleiste für grundlegende Funktionen. Das Programm will sich ebenso nur mithilfe Schalters Schließen oben rechts in der Titelleiste beenden lassen. Denn das Schließen des ersten Reiters versetzt Sie lediglich zurück zum Eingangsdialog.

Abbildung 5: Die Hauptfunktionen von OnionShare sind auf diese vier Schaltfl&auml;chen verteilt.

Abbildung 5: Die Hauptfunktionen von OnionShare sind auf diese vier Schaltflächen verteilt.

Bedienung

Um Dateien im TOR-Netzwerk über eine geheime URL freizugeben, klicken Sie auf die Schaltfläche Freigabe starten. Im danach angezeigten Dialog können Sie aus einem geöffneten Dateimanager die ausgewählten Dateien oder Verzeichnisse bei gedrückter linker Maustaste in das freie Fenstersegment ziehen und dort ablegen. Diese Objekte erscheinen dann tabellarisch untereinander mit Angabe der Größe. Sind versehentlich unerwünschte Dateien mit hineingerutscht, entfernen Sie sie kurzerhand über die Liste.

Sobald Sie alle zu teilenden Dateien in das Fenstersegment übertragen haben, klicken Sie unten links auf Teilen beginnen. OnionShare generiert nun den Schlüssel für den Datentransfer und die dazugehörige Adresse. Beides sehen Sie im unteren Bereich des Fensters. Sie können die Adresse jetzt an den Empfänger senden und danach den privaten Schlüssel, Zugriff auf die Inhalte zu gewähren. Die URL funktioniert, wie erwähnt, ausschließlich in einem TOR-Browser oder einer anderen Instanz von OnionShare.

Möchten Sie umgekehrt Dateien mit OnionShare empfangen, klicken Sie im Hauptfenster auf Empfangsmodus starten. Im nachfolgenden Dialog geben Sie an, in welchem Verzeichnis hochgeladene Dateien landen sollen. Anschließend betätigen Sie erneut Empfangsmodus starten. Die Anwendung generiert daraufhin eine URL und wieder einen anderen Empfangsschlüssel. Mit diesen Informationen können andere Teilnehmer des TOR-Netzwerks Daten auf das Linux-System in den vorgegebenen Ordner sicher hochladen.

Im TOR-Browser des Absender öffnet sich nach Eingabe der Adresse und des Schlüssels ein Dialog, der die gewünschten Dateien mitsamt einer Nachricht entgegennimmt und abschickt. Der Empfänger sieht eine entsprechende Nachricht von OnionShare auf dem eigenen Desktop.

Im angezeigten Verlauf des Dialogs, den ein Klick auf den Download-Pfeil oben rechts öffnet, sehen Sie den Transfer der einzelnen Dateien auf Ihren Rechner. Bitte beachten Sie, dass die Datenübertragung über TOR aufgrund der verwendeten Proxy-Ketten mitunter relativ lahm vonstatten geht. Empfangsmodus stoppen hält die Datenübertragung an.

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Abbildung 6: Upload statt Download: OnionShare kann über den TOR-Browser Dateien auch zum Empfang annehmen.

Über die anderen beiden Schaltflächen in OnionShare nutzen Sie die weiteren Funktionen. Beispielsweise kann OnionShare eine vorbereitete statische Webseite über die geheime URL anbieten. Auch der Chat funktioniert über den eigenen Rechner mit OnionShare, das hier erneut einen Schlüssel sowie eine Adresse zur Verwendung innerhalb des TOR-Netzwerks erzeugt (Abbildung 6).

Unison

Unison steht als freies, plattformübergreifendes Programm in kompilierter Form für Ubuntu, Windows und macOS zum Herunterladen über die Github-Seite des Projekt bereit. Die Software ist aber genauso in anderen Linux-Distributionen wie Debian, Fedora, OpenSuse Leap und Arch Linux in deren Paketquellen zu finden. Der jeweilige Paketmanager ist hier dementsprechend die empfohlene, weil einfachere Methode zur Installation.

Wie das eingangs vorgestellte FreeFileSync dient Unison zum Synchronisieren von Dateien über eine Netzwerkverbindung [6]. Erneut kommt SSH als grundlegendes Protokoll für die sichere Datenübertragung zum Einsatz. Als Client erweist sich Unison daher besonders unter Windows als nützlich, um mit dem Betriebssystem komfortabel auf ein Linux-System im Netzwerk oder Internet per SSH zuzugreifen.

Unter Linux rufen Sie das Werkzeug nach der Installation über das Anwendungsmenü der Desktopumgebung auf. Im Terminal gibt es außerdem eine CLI-Variante des Programms. Das ermöglicht, die Software auf Server-Systemen ohne installierten Desktop zu verwenden [7].

Arbeitsweise

Unison überträgt und synchronisiert Datenbestände zwischen zwei Speicherorten, wobei es ebenfalls auf entfernte Speicher über SSH zugreifen kann. Weil es sich bei SSH um ein Client-Server-Protokoll handelt, muss auf der Gegenstelle ein SSH-Server wie OpenSSH bereits laufen.

Beim Abgleich von Verzeichnissen arbeitet Unison inkrementell – es überträgt also lediglich Dateien, die neuer als die bereits vorhandenen sind. Damit kann Unison typische Backups flott abarbeiten. Hier ist nicht nur ein einfaches Kopieren von A nach B möglich, sondern eine Synchronisierung in beide Richtungen, damit Quelle und Ziel anschließend exakt denselben Inhalt aufweisen.

Das ist immer dann hilfreich, wenn beispielsweise auf zwei Arbeitsrechnern verschiedene Dateien in einem Verzeichnis geändert wurden. Das Tool arbeitet auf Wunsch mit Profilen, die das Programm schnell an unterschiedliche, vordefinierte Anwendungsszenarien anpassen.

In der Praxis

Nach dem ersten Start öffnet Unison einen Dialog zum Anlegen eines neuen Einstellungsprofils. Hinzufügen lässt ein weiteres Fenster mit einem Assistenten erscheinen, der die Eingabe eines Profilnamens und einer kurzen Beschreibung erwartet. Im nächsten Schritt hinterlegen Sie die Host-Adresse als Ziel, an der die zu sichernden Dateibestände landen sollen oder die zum Abgleich dient. Dabei bietet das Programm drei Zieltypen an. Neben einem lokalen Speichermedium kommt ein entferntes Ziel im Netzwerk über SSH infrage. Die Dritte Möglichkeit besteht in einer Verbindung zum Zielsystem über einen TCP-Socket, wovon aber abzuraten ist. Dieser Verbindungstyp ist unverschlüsselt und funktioniert obendrein nicht mit jedem Linux-System. Wenn Sie eine SSH-Verbindung nutzen möchten, geben Sie in einen weiteren Einstellungsdialog die Hostadresse und den Benutzernamen ein. Die Abfrage des Passworts erfolgt immer manuell.

Im Anschluss verlangt Unison nach Quell- und Zielverzeichnissen. Falls Sie dabei ein Speichermedium angeben, das mit FAT formatiert ist, muss im nachfolgenden Schritt die englischsprachig angezeigte Option Synchronization involving a FAT partition aktiviert sein. Ansonsten wird eine Synchronisierung mit diesem Partitionstyp nicht zuverlässig funktionieren. Danach beenden Sie den Assistenten, woraufhin das Tool das neue Profil sowie Quell- und Zielverzeichnis in den Auswahldialog für Profile übernimmt.

Ein Klick auf Öffnen startet den ersten Synchronisationslauf. Zunächst vergleicht Unison dabei die Dateibestände auf Quelle und Ziel. Eine erzeugte Liste präsentiert daraufhin die einzelnen Dateien und Ordner zusammen mit der Angabe der Transferrichtung (Abbildung 7).

Abbildung 7: Auch Unison erlaubt den bidirektionalen Abgleich von Quell- und Zielordern.

Abbildung 7: Auch Unison erlaubt den bidirektionalen Abgleich von Quell- und Zielordern.

Sie können nun in der Listenansicht die Übertragungsrichtung einzelner Inhalte noch ändern, indem Sie auf die jeweilige Datei oder das Verzeichnis klicken und die gewünschte Aktion oberhalb der Listenansicht wählen. Dabei kann Unison Dateien auf Wunsch ignorieren, wenn sie beispielsweise eine weitere, manuelle Überprüfung erfordern, welche Datei neuer ist. Gleichnamige Ordner mit unterschiedlichen Inhalten kann die Synchronisation zudem miteinander verschmelzen.

Die eigentliche Aktion stößt erst ein Klick auf Go an. Dabei blendet sich im Hauptfenster eine obligatorische Fortschrittsanzeige pro Datei ein. Nach dem Abschluss aller Aktionen zeigt die Fußzeile im Programmfenster eine entsprechende Erfolgsmeldung an. Bei den nachfolgenden Synchronisationen überprüft Unison zuerst wieder die Dateibestände in der Quelle sowie auf dem Ziel. Die gefundenen Unterschiede listet das Programmfenster tabellarisch auf. Erneut können Sie die einzelnen Inhalte manuell vom Datenabgleich ausnehmen, die Transferrichtung ändern oder Ordner zusammenführen.

Besonderheiten

Unison verfügt über einige interessante Funktionen zum Vereinfachen von Backups. Diese Punkte für fortgeschrittene Anwender erreichen Sie über die Menüleiste am oberen Fensterrand. Dort können Sie beispielsweise im Menü Sort die angezeigten Dateien nach Name, Größe oder neuesten Einträgen sortieren lassen. Diese Funktion hilft dabei, Dateien eines bestimmten Datums oder ab gewissen Größen von einer Synchronisation manuell auszuschließen.

Eine weitere Funktion ignoriert bestimmte Pfade, um etwa temporäre Dateien oder Logfiles vom Abgleich ganzer Verzeichnisstrukturen auszunehmen, wenn sie nicht gebraucht werden. Zudem erlaubt der Menüpunkt Ignore den Ausschluss von bestimmten Dateitypen anhand der eingegebenen Dateiendungen.

Im Menü Actions definieren Sie, wie die Software mit Dateikonflikten während der Synchronisation umgehen soll. Unison kann Dateiunterschiede zur manuellen Auflösung von Konflikten anzeigen. Was dann jeweils passieren soll, legen die Punkte unterhalb des Menüs Actions fest, um die Datei entweder von Quell- oder Zielpfad zu bevorzugen.

Profilwechsel

Unterschiedliche Quellverzeichnisse und SSH-Hosts als Ziel verlangen meist nach anderen Übertragungs- und Synchronisationseinstellungen. Für die Arbeit mit mehreren Hosts bietet Unison Profile an, die Einstellungen speziell für eine Verbindung sichern und wieder herstellen. Zur Definition von Profilen geht es über die Schaltfläche Change Profile. Ein Klick darauf bringt Sie den Profildialog, in dem Sie das gewünschte Profil anlegen und auswählen. Nach einem Mausklick auf Öffnen schließt sich der Dialog, und Sie sehen das Programmfenster mit den aktiven Einstellungen aus dem Profil.

FreeFileSync

LocalSend

OnionShare

Unison

Lizenz

GPLv3

MIT

GPLv3

GPLv3

Verfügbarkeit plattformübergreifend

ja

ja

ja

ja

Anwendungsbereiche

Datensynchronisation

ja

nein

nein

ja

Backup

ja

nein

nein

ja

Dateisynchronisation mit entfernten Systemen

ja

nein

nein

ja

Dateiaustausch

nein

ja

ja

nein

Hosting von Webseiten

nein

nein

ja

nein

Nachrichtenversand / Chat

nein

ja

ja

nein

Funktionen

Filterfunktionen

ja

nein

nein

ja

bidirektionaler Datenaustausch

ja

ja

ja

ja

Besonderheiten

Tor-Netzwerk

nein

nein

ja

nein

CLI-Variante

nein

nein

ja

ja

Fazit

Egal ob spontaner Dateiaustausch oder inkrementelle Backups – für Linux gibt es auch auf dem Desktop eine ansehnliche Zahl grafischer Tools zum sicheren Übertragen in unsicheren Netzen (Tabelle “Werkzeuge zur sicheren Datenübertragung und Synchronisation”). Für rekursive, inkrementelle Backups per SSH/SFTP gelten FreeFileSync und Unison als geeignete Kandidaten. Die Tools tragen den hohen Ansprüchen bei Backups Rechnung und verschlucken sich nicht an enormen Datenbeständen – sie sind also ein gute Ergänzung zu Rsync auf der Kommandozeile.

Dagegen kümmert sich das einfach gehaltene LocalSend um sicheren Austausch von Dateien in heterogenen Netzen mit anderen Betriebssystemen. Das Werkzeug ist dann eine ausgezeichnete Hilfe, wenn kein zentraler Dateiserver beziehungsweise ein NAS mit freigegebenen Ordnern zur Verfügung steht. Unter Linux erspart LocalSend das Einrichten des Samba-Clients für den Zugriff auf Windows-Freigaben. Es eignet sich jedoch nicht zum Datentransfer über das Internet. Hier kommt OnionShare ins Spiel, das gute Sicherheit und sogar Anonymität über das TOR-Netzwerk verspricht. Dabei müssen Sie allerdings darauf achten, dass die Empfänger einen funktionierenden TOR-Browser besitzen. Zur weiteren Informationsübermittlung jenseits der Dateiübertragung an ausgewählte Empfänger kann OnionShare mit seinem eigenen Webbrowser und Chat aufwarten.

Damit erweist sich OnionShare bei sachgemäßem Einsatz und sicherer Übermittlung der vertraulichen URLs als sehr sicher, wenngleich umständlicher in der Bedienung für alle Beteiligten. Immerhin geht ohne TOR-Verbindung nichts. Zudem ist das TOR-Netzwerk, über das die Dateien dabei gesendet werden, nicht immer schnell genug für sehr umfangreiche Datentransfers.

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