Mit der ersten Veröffentlichung im Jahr 2024 geht der LXD-Fork Incus mit Version 0.5 unter anderem einen Schritt hin zu mehr Komfort und bringt Pakete für Linux-Distributionen mit.
Seit der letzten Veröffentlichung von Incus seien nun zusätzliche Pakete für Arch Linux, Debian (testing/unstable), Ubuntu (edel) und Void Linux hinzugekommen. In Version 0.5 seien auch erstmals keine Änderungen von LXD mehr in Incus enthalten, nachdem sich Canonical für eine Neulizenzierung unter AGPLv3 9 entschieden habe.
Es seien in der neuen Ausgabe außerdem eine Reihe neuer Funktionen für virtuelle Maschinen, mehr Optionen für die Handhabung von Cluster-Evakuierungen und das Herunterfahren von Hosts sowie einige andere kleinere Funktionen und Verbesserungen enthalten, heißt es in den Release Notes.
Auch habe man eine ganze Reihe von Fehlerkorrekturen sowie Datenbankverbesserungen vorgenommen, die vor allem in Clustern zu spürbaren Leistungssteigerungen führen sollten, teilen die Entwickler mit.
Canonical hatte nach der Übernahme der LXD-Entwicklung von Linux Containers nun die Lizenz von Apache2 auf AGPLv3 gewechselt. Mit der Lizenzänderung stehen alle künftigen Beiträge unter der AGPLv3. Für bisherige Beiträge von Canonical-Mitarbeitern gilt das ebenfalls. Für bisher geleistete Beiträge der Community gilt weiterhin die Apache2-Lizenz.
Nach der Entscheidung von Canonical, das Open-Source-Verwaltungsprogramm für Linux-Container unter seine Fittiche zu nehmen, hatte der langjährige LXD-Hauptentwickler Stéphane Graber Canonical verlassen und mit Incus einen Fork von LXD vollzogen.



