Die Distribution MX Linux aktualisiert in ihrer neuen Version vor allem das Basissystem auf Debian 12.4 sowie die verfügbaren Kernel. Darüber hinaus gibt es zwei neue hauseigene Werkzeuge.
So kümmert sich MX Locale um die Sprach- und Regionaleinstellungen. Ebenfalls neu dabei ist „papirus-folder-colors“. Mit ihm lassen sich aus der Symbolsammlung Papirus eigene Sets mit verschiedenen Verzeichnisfarben zusammenstellen.
Neben diesen Neuzugängen gab es auch zwei Wechsel. So ersetzt Kamoso in der KDE-Plasma-Variante das bislang dort mitgelieferte Webcamoid. Letztgenanntes Tool verschwindet zudem in den Xfce- und Fluxbox-Fassungen. Dort dient Guvcview als Ersatz.
MX 23.2 aktualisiert den Installationsassistenten, der unter anderem die Konfigurationsdatei „fstab“ besser erstellt. Die ISO-Images liefern das Paket „build-essential“ mit. Das hilft vor allem Anwendern, die ohne einen selbst übersetzten (proprietären) Netzwerktreiber nicht ins Internet gelangen würden.
Standardmäßig kommt der Linux Kernel 6.1 zum Einsatz, die AHS-Variante nutzt den Liqourix-Kernel 6.6. Abschließend haben die MX-Entwickler das Handbuch und die Übersetzungen überarbeitet.



