Mit Deucalion hat die EU-Kommission über das gemeinsamen Unternehmens European High Performance Computing einen neuen Supercomputer in Portugal, an der Universität von Minho in Guimarães eingeweiht.
Deucalion ist ein Petascale-System, das mehr als 10 Petaflops leistet und von Fujitsu Technology Solutions bereitgestellt wird. Deucalion sei ein einzigartiger EuroHPC-Supercomputer, der ARM A64FX-Prozessoren und die Bull Sequana-Technologie von Eviden, dem Atos-eigenen Unternehmen für fortgeschrittene Datenverarbeitung, kombiniere, heißt es in der Mitteilung. Damit sei Deucalion der erste EuroHPC-Supercomputer, der auf ARM-Prozessoren basiere. Er ebne den Weg für die Europäische Prozessorinitiative (EPI), deren Ziel die Entwicklung europäischer energieeffizienter Mikroprozessoren und Beschleuniger sei, teilt die Kommission mit.
Die Architektur von Deucalion eigne sich zur Förderung von Forschung und Entwicklung in einer Vielzahl von Bereichen, etwa in der Meteorologie und Klimamodellierung, der Strömungsdynamik und Aerodynamik, der Astrophysik und Kosmologie sowie bei Technologien zur Verbesserung der Energieeffizienz von Computerinfrastrukturen. Auch in Bereichen wie künstliche Intelligenz, personalisierte Medizin, pharmazeutisches/medizinisches Design und neue Materialien, Brandbekämpfung, Raumplanung, aber auch intelligente Mobilität und autonome Fahrzeuge soll er zum Einsatz kommen.



