Suse hat die Ergebnisse für das vierte Quartal 2022, das am 31. Oktober endete, veröffentlicht. Der bereinigte Umsatz wuchs um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahresabschnitt auf 170,3 Millionen US-Dollar. Der Gewinn vor Steuern und Abgaben ist laut Suse um 37 Prozent auf 65,9 Millionen Dollar gestiegen. Suse konnte nach einem schwachen dritten Quartal damit ein starkes Quartal nachlegen.
Betrachtet man den Umsatz in Q4 nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) betrug er laut Suse 170 Millionen US-Dollar, was ein Plus von 12 Prozent bedeute. Der Betriebsgewinn nach IFRS habe bei 8 Millionen Dollar gelegen, im Vergleich zu einem Verlust in Höhe von 20 Millionen im Vorjahr, teilte Suse mit.
Der Annual Contract Value ACV, der jährliche Vertragswert des gesamten Geschäftsjahres 2022 betrug 536 Millionen US-Dollar und damit 9 Prozent mehr als im Vorjahr, berichtet Suse.
Im Geschäftsjahr 2022 hatte Suse mit einigen Problemen zu kämpfen und musste die Prognosen nach unten korrigieren. Insbesondere der Emerging Bereich, zu dem auch der Zukauf von Rancher zählt, erwies sich als weniger erfolgreich als erwartet. Im November 2022 hatte Suse deshalb seine Vertriebsorganisation neu ausgerichtet und ein spezialisiertes Vertriebsteam aufgebaut, dass sich auf die Akquise neuer und die Betreuung bestehender Emerging-Kunden kümmern soll.
Jonas Persson Chairman of the Advisory Board bei Suse berichtet, dass im Suse im Geschäftsjahr 2022 von den Auswirkungen vom Krieg in der Ukraine, Inflation, steigenden Energiepreisen und Chipmangel betroffen gewesen sei. Während sich das Kerngeschäft von Suse als widerstandsfähig erwiesen habe, wurde Suses Emerging Geschäft durch die makroökonomische Unsicherheit beeinträchtigt, die zu einer langsameren Kaufentscheidung für neue Rancher-Verträge und einigen Verzögerungen bei Kundenprojekten führte, teilt Persson mit. Das seit 2021 an der Frankfurter Börse notierte Unternehmen Suse habe am Ende des Geschäftsjahres 2022 mit einem Aktienkurs von 17,90 Euro geschlossen, was einem Rückgang von 54 Prozent gegenüber dem Schlusskurs am Ende des Geschäftsjahres 2021 entspreche, als der Aktienkurs noch 37,33 Euro betragen habe, so Persson.
Suse erwartet 2023 ein wechselkursbereinigtes Umsatzwachstum von 11 bis 13 Prozent. Dies umfasse ein jeweils wechselkursbereinigtes Umsatzwachstum im Core Segment von rund 10 Prozent und ein Umsatzwachstum im Emerging Segment von rund 25 Prozent.
Update: Korrektur der Zitate von Jonas Persson Chairman of the Advisory Board und CFO Andy Myrs.



