Das Werkzeug Fwupd aktualisiert unter Linux die Firmware von zahlreichen Geräten. Die neue Version 1.8.4 unterstützt nicht nur weitere Hardwarekomponenten, sondern kann auch die BIOS-Einstellungen lesen sowie schreiben.
Auslesen und manipulieren lassen sich die Einstellungen mit entsprechenden Unterbefehlen des Kommandozeilenwerkzeugs “fwupdmgr”. So liefert etwa “fwupdmgr get-bios-setting” alle aktuellen BIOS-Einstellungen. Das Tool kann die Daten auch im JSON-Format verarbeiten. Fwupd 1.8.4 unterstützt zudem das Laden von Standard-BIOS-Einstellungen und weist Anwender auf Probleme in der BIOS-Konfiguration hin. Der Zugriff auf das BIOS gelingt allerdings nur, wenn die Hardware die Firmware-Attributes-Schnittstelle des Linux-Kernels untersützt.
GNOME 43 bringt in seinen Systemeinstellungen die neue Sektion Device Security mit. Dort können Nutzer unter anderem ablesen, ob ihr System Secure Boot nutzt und wie gut die Hardware gegen Angriffe abgesichert ist. Dabei gibt GNOME auch eine Zahl aus: Je höher diese Host Security ID (HIS), desto sicherer ist das System. Die HIS haben ebenfalls die Fwupd-Entwickler ins Leben gerufen. Fwupd 1.8.4 liefert nicht nur die Kennzahl, sondern auch eine längere Beschreibung beziehungsweise Erklärung des Werts.
Zu den neu unterstützten Geräten zählen Elan non-HID-Touchpads, Google Prism, LabTop Mk III, ThinkPad Thunderbolt 4 Dock und das ThinkPad Universal Smart Dock.



