Nachdem der Sonderausschuss für Künstliche Intelligenz im digitalen Zeitalter (AIDA) des Europäischen Parlaments freie Software als Schlüssel für faire KI anerkannt hat, fordert die Free Software Foundation Europe nun die nationalen Gesetzgeber auf, diese Position umzusetzen.
Konkret fordert die FSFE, dass etwa Behörden, die KI-Systeme einsetzen, diese öffentlich zugänglich machen. Gleiches gelte für öffentliche Forschung, in der Systeme für künstliche Intelligenz entwickelt werden. Auch diese sollten als freie Software veröffentlicht werden. Die Transparenz bei KI-Technologien sei dringend notwendig, etwa um sie testen zu können. Auch eine Bewertung der daraus resultierenden Ergebnisse sei wichtig, um die KI-Systeme verbessern zu können. Die FSFE bezieht beim Thema KI eine klare Position und hat diese auch in einem Paper (PDF) formuliert. Die Freigabe von KI-Anwendungen als Open Source fördere Innovation und Wirtschaft, diene der Öffentlichkeit, spare Steuergelder und schütze Grundrechte, heißt es dort.





