IBM stellt mit dem z16 das nach eigenen Angaben erste quantensichere System mit integriertem On-Chip-KI-Beschleuniger vor. Beim z16 kommt IBMs Telum-Prozessor zum Einsatz.
Der integriertem On-Chip-KI-Beschleuniger des z16 soll für latenzoptimierte Inferenz sorgen und die Analyse von Echtzeit-Transaktionen in großem Umfang zu ermöglichen. Damit seien etwa geschäftskritische Workloads wie Kreditkarten-, Gesundheits- und Finanztransaktionen geschützt. Die KI-Technologie soll Schutz vor zukünftigen Bedrohungen bieten, die die heutigen Verschlüsselungstechnologien knacken könnten, teilt IBM mit. Der IBM z16 soll 300 Milliarden Inferenzanfragen pro Tag mit nur einer Millisekunde Latenzzeit verarbeiten können, so IBM. Damit könnten auch Echtzeitzahlungen und alternative Zahlungsmethoden wie Kryptowährungen geschützt werden, bei denen herkömmliche Betrugserkennungsverfahren an ihre Grenzen stoßen, heißt es weiter.
Von IBM als erstes quantensicheres System der Branche betitelte, basiert der z16 auf gitterbasierter Kryptografie, einem Ansatz für die Konstruktion von Sicherheitsprimitiven zum Schutz von Daten und Systemen. Durch Secure Boot sei ein weiterer Schutz des Systems integriert, und das Hardwaresicherheitsmodul Crypto Express 8S (CEX8S) könne künftige Bedrohungen im Zusammenhang mit Quantencomputing abzuwehren, einschließlich “harvest now, decrypt later”-Angriffe, die zu Erpressung, Verlust von geistigem Eigentum und Offenlegung anderer sensibler Daten führen können, teilt IBM mit.





