Das Gentoo-Linux-Projekt hat einen Jahresrückblick veröffentlicht, der sich auch den Kennzahlen der Distribution widmet.
So seien 2021 die Commits im Main:Gentoo-Repository im Vergleich zum Vorjahr von 104507 auf 126920 gestiegen. Die Zahl der Beiträge externer Autoren sei mit 11775 in etwa konstant geblieben ist, teilt das Projekt mit. Dierse Zahl verteile sich aber nun auf 435 einzelne externe Autoren im Vergleich zu 391 im Jahr 2020. Möglicherweise haben man einige der Top-Autoren rekrutiert, freut sich das Projekt über diesen Zuwachs.
Einen starken Zuwachs habe es für das GURU-Repository gegeben. GURU ist ein von Gentoo-Nutzern kuratiertes offizielles Gentoo-Repository. Für GURU zähle man 4702 Commits ein Anstieg von 73 gegenüber den 2725 Beiträgen im Jahr 2020. Die Zahl der Mitwirkenden sei um 116 Prozent von 55 im Jahr 2020 auf 119 im Jahr 2021 gestiegen, heißt es im Jahresrückblick. Im Jahr 2021 sei es auch gelungen, sieben neue Gentoo-Entwickler zu gewinnen und damit mehr als in den vergangenen Jahren.
Für die Distribution selbst zählen die Entwickler auch einige Fakten auf. Die aktuelle Version sei mit GCC 11.2, Glibc 2.33, Binutils 2.37, LibreOffice 7.1.7, KDE Frameworks 5.88, Plasma 5.23.4, Gear 21.08.3 und Gnome 40 bestückt und damit sehr aktuell. Bei der Unterstützung für die verschiedenen Prozessor-Architekturen habe es signifikante Updates und Erweiterungen bei PowerPC-Profilen (PPC64) gegeben. Auch die Unterstützung für Risc-V sei im abgelaufenen Jahr stark verbessert worden. Und obwohl es sich noch nicht um ein offizielles Gentoo -Projekt handle, habe man auch erste Code-Beiträge für Gentoo auf LooaangArch64 erhalten, einer chinesischen Entwicklung, die ursprünglich auf MIPS basierte.



