Elementary OS 6.1 bringt Feinschliff

Elementary OS 6.1 basiert auf der Version 6 („Odin“) und enthält alle zwischenzeitig aufgelaufenen Updates. Die Entwickler haben vor allem an der Benutzeroberfläche und der Softwareverwaltung geschraubt.

Die Distribution Elementary OS 6.1 basiert auf der Version 6 („Odin“) und enthält alle zwischenzeitig aufgelaufenen Updates. Die Entwickler haben vor allem an der Benutzeroberfläche und der Softwareverwaltung geschraubt.

Viel Arbeit floss in die Softwareverwaltung AppCenter. Nachdem bereits Elementary OS 6 massiv auf das Flatpak-Paketformat setzte, offeriert das AppCenter jetzt bereits über 90 kuratierte Flatpak-Apps. Das AppCenter soll zudem die verfügbaren Anwendungen deutlich informativer präsentieren. Die Startseite zeigt etwa die zwölf zuletzt aktualisierten Anwendungen. Ihren Namen ergänzen eine Kurzbeschreibung und eine Schaltfläche, über die sich das Programm direkt einspielen lässt. Liefert die eingebaute Suche keinen Treffer, kann man über einen entsprechenden Link eine Suche auf Flathub anstoßen. 

Beim Aufruf einer Programmkategorie präsentiert das AppCenter die Anwendungen in einer platzsparenden Gitteransicht. Die Kategorien haben die Elementary-OS-Entwickler zudem leicht umgebaut. So erhielten beispielsweise alle Sicherheitswerkzeuge eine eigene Rubrik.

Zahlreiche Verbesserungen erhielten auch die Detailseiten der Anwendungen. Warnungen über den Inhalt, wie etwa der Gewaltdarstellung in Spielen, erscheinen jetzt schon vor der Installation am oberen Rand der Seite.

Der Fortschrittsbalken bei der Installation rutscht in die „Cancel“-Schaltfläche. Nach dem Hinzufügen von weiteren Flatpak-Repositories erscheinen die Pakete direkt im AppCenter, ein Neustart ist nicht mehr erforderlich. Auf der AppCenter Website können sich Nutzer von anderen Distributionen für alle kostenlosen Anwendungen ein Reference File herunterladen, über das sich dann wiederum das entsprechende Programm einspielen lässt. Alle Anwendungen im AppCenter stehen auch für 64-Bit-ARM-Systeme bereit.

In der Desktop-Umgebung Pantheon haben die Entwickler das Wechseln per [Alt]+[Tab] zwischen den offenen Fenstern überarbeitet. Die Fenster springen jetzt nicht immer direkt beim Durchschalten in den Vordergrund. Stattdessen öffnet sich ein kleines Auswahlfenster, in dem jedes Fenster ein Symbol repräsentiert.

Dialogfenster blendelementary OS 6.1 langsam ein, das Hauptfenster dahinter verdunkelt sich. Im „Datei öffnen“-Dialog lassen sich unter anderem neue Ordner anlegen und der Anwendung eine schreibgeschützte Fassung der Datei unterschieben.

Darüber hinaus gab es zahlreiche kleinere Verbesserungen. So fahndet die Suche hinter den „Applications“ jetzt auch nach Downloads, Bildern und Netzwerkfreigaben. Der Installationsassistent prüft noch genauer, ob der Hostname schon vergeben ist. In den Monitoreinstellungen erscheinen Auflösungen mit anderen Seitenverhältnissen in einem separaten Untermenü. Im Sound-Widget helfen Symbole dabei, das passende Ausgabegerät zu finden. Sämtliche Neuerungen fasst ausführlich die offizielle Ankündigung zusammen.

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