Die Apache Software Foundation, unter deren Fittiche die Entwicklung von OpenOffice stattfindet, hat Version 4.1.11 der freien Office-Suite veröffentlicht.
OpenOffice steht in in 41 Sprachen für Linux, Windows und MacOS zur Verfügung. Bei dieser Version handle es sich um ein Security-Release, das Fehlerkorrekturen und kleine Erweiterungen enthalte, heißt es in der Ankündigung. Bei den Erweiterungen und Verbesserungen geht es allerdings kleinteilig zu. Die Schriftgröße in den Hilfetexten sei vergrößert und damit besser lesbar, heißt es in den Release Notes. Zudem sei ein Menüeintrag für Fontwork hinzugefügt worden und ein Icon für den PDF-Export im Datei-Menü.
Zu den Bugfixes zählt, dass Diagramm nicht mehr verloren gehen, wenn im .ODS-Dateiformat gespeichert wird. Außerdem blockieren die mit Version 4.1.10 eingeführten Sicherheitswarnungen nun keine weiteren nützliche Funktionen mehr.
Bei den Sicherheitslücken, die mit dieser Version geschlossen werden, zählt eine, die für DoS-Attacken auf den XML-Parser genutzt werden kann (Billion Laughs) und eine weitere, die einen Bufferoverflow ermöglicht. Außerdem hat ein Entwickler entdeckt, dass OpenOffice 4.1.8 das DEB-Paket nicht mit root installiert, sondern mit einer userid und groupid von 500. Dies führe zu Problemen bei der Desktop-Integration und könnte zudem einen Angriff auf Dateien ermöglichen, die diesem Benutzer oder dieser Gruppe gehören, falls es solche gibt.
Die Release Notes nennen weitere Details und verlinken die Download-Möglichkeiten.



