Forschende am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickeln mit Extended Reality neue Methoden und Prozesse für virtuelle Modelle, die Unternehmen nutzen können, um den Bau von teuren Prototypen zu vermeiden. Die Modelle seien geeignet, um in frühen Entwicklungsphasen festzustellen, ob ein Produkt in Anmutung und Bedienung für Kunden attraktiv sei, teilt das KIT mit.
Laut der Mitteilung des KIT verschlingen Prototypen in der Autoindustrie oft 10 Prozent des Entwicklungsbudgets. Mit Extended Reality (XR) lasse sich dieser Aufwand reduzieren, so das KIT. Durch die in XR gebündelten Computertechnologien lasse sich die physische Umgebung um virtuelle Komponenten erweitern (Augmented Reality, AR), oder auch ersetzen (Virtual Reality, VR).

Validierung einer Hubseilwinde in einer gemischt physisch-virtuellen AR-mgebung. © Karlsruher Institut für Technologie
Am Institut für Produktentwicklung (IPEK) des KIT komme das XR-Lab neben Forschungsprojekten in der Grundlagenforschung und mit Unternehmen auch in der Lehre zum Einsatz: „Wir haben im vergangenen Wintersemester erstmals Virtual Reality-Aufgaben in die Maschinenkonstruktionslehre integriert“, sagt Marc Etri Leiter des XR-Lab. „Rund 400 Erstsemester aus den Bereichen Maschinenbau, Bio- und Chemieingenieurwesen sowie Mechatronik konnten so schon früh im Studium die Potenziale der XR-Technologien in der Produktentwicklung einschätzen lernen.“
In einem Youtube-Video demonstrieren die Forscher die Produktentwicklung mit XR.





