Arch-Linux-Nutzer können zahlreiche Softwarepakete über das Arch User Repository (AUR) beziehen. Dessen Arbeitsweise überträgt das neue Debian User Respository in die Debian-Welt.
Das AUR enthält lediglich die Bauanleitungen für die jeweilige Software. Anhand dieser sogenannten PKGBUILDs compiliert dann der Paketmanager die gewünschte Anwendung bei der Installation. Die Bauanleitungen selbst steuern zahlreiche freiwillige Helfer bei.
Die im AUR eingesetzten PKGBUILD-Dateien nutzt auch das neue Debian User Repository (DUR). Die Baupläne interpretiert das Tool „makedeb“, das daraus ein passendes DEB-Paket baut. „makedeb“ muss derzeit in der Version 5.0.0 vorliegen, die sich allerdings noch in der Entwicklung befindet.
Jeder kann eigene PKGBUILDs einreichen, muss dabei aber speziellen Richtlinien der DUR-Betreiber folgen. Diese führen im wesentlichen ein paar Restriktionen ein, um die Anwendung für Endbenutzer konsistenter zu gestalten.
Durch seine Arbeitsweise erlaubt das DUR die Installation von aktuellen Softwareversionen auf ansonsten recht konservativ gewarteten Debian-Systemen.



