Der Nürnberger Open-Source-Spezialist Suse hat für eine Studie 800 IT-Führungskräfte in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen weltweit zum Thema Offenheit und IT-Innovation befragt. 76 Prozent der IT-Entscheider geben an, dass sie sich stärker unter Druck gesetzt fühlen, spürbare Ergebnisse für ihr Unternehmen zu erzielen als noch vor 12 Monaten.
Zu den größten technologischen Herausforderungen in der Pandemie zählen die Befragten die Sicherheits- und Datenzugriffskontrollen (43 Prozent) und die Anforderungen an die Remote-Access-Infrastruktur (34 Prozent). Den Druck zur Senkung der Betriebskosten spüren 34 Prozent. Gleichauf sehen die IT-Verantwortlichen die Aufrechterhaltung der Serviceverfügbarkeit (33 Prozent) als Herausforderung und auch die reduzierte IT-Ressourcen/Personal (33 Prozent) zählen dazu.
Bei den Investitionen zählen die Vereinfachung der Geschäftsabläufe (61 Prozent) zu den Kernthemen. Die Modernisierung oder Veränderung der Geschäftsabläufe steht ebenfalls auf der Liste von 52 Prozent der Befragten wie auch die Veränderungen und die Skalierung des Geschäfts (51Prozent ).
Technisch sind bei diesen Investitionsvorhaben Multi Cloud-Strategien (85 Prozent), High Performance Computing (83 Prozent), 5G/erweiterte Konnektivität (81Prozent ), DevOps (81 Prozent), automatisierte KI (81 Prozent) und Edge Computing (80 Prozent) gefragt.
85 Prozent sind der Meinung, dass Open Source-Innovationen an der Edge ermöglicht und 84 Prozent sehen Open Source als Möglichkeit, Innovationen kostengünstig voranzubringen. 78 Prozent wollen, wo immer möglich, von proprietären zu Open Source-Lösungen migrieren.
42 Prozent setzen derzeit Container für Produktions-Workloads ein, weitere 41 Prozent planen deren Einsatz in den nächsten 12 Monaten. 57 Prozent derjenigen, die Container für Produktions-Workloads einsetzen, sagen, dass sie Kubernetes verwenden. Wo Container geplant sind, sagen 26 Prozent, dass sie mit Sicherheit Kubernetes wählen. 64 Prozent wollen möglicherweise Kubernetes verwenden.
Der Report ist bei Suse als PDF zu haben. Aus Deutschland waren 100 Interviewpartner beteiligt.



