Suse plant Börsengang im zweiten Quartal 2021

Der Linux-Spezialist Suse will im zweiten Quartal an die Frankfurter Börse gehen. Mit dem Börsengang will Suse bis zu 500 Millionen US-Dollar erlösen, umgerechnet etwa 420 Millionen Euro. 

Spekulationen über einen Börsengang von Suse gab es schon länger. Durch die Übernahme von Suse durch den Investor EQT wurden diese Spekulationen genährt. Suse habe im am 31. Oktober 2020 beendeten Finanzjahr 2020 einen Umsatz von 503 Millionen US-Dollar erzielt, teilt Suse mit. Die jüngst abgeschlossene Übernahme von Rancher sei ein weiterer Schritt in die erfolgreiche Zukunft gewesen, so Suse und habe das Wachstum angekurbelt.

Suse ist durch die Übernahme von EQT, der das Unternehmen von MicroFocus kaufte, wieder eigenständig und hat seinen Sitz in Nürnberg. 2019 wechselte die Führung, Melissa di Donato übernahm den Posten des CEO von Nils Brauckmann. Vor ihrem Wechsel zu Suse war Melissa Di Donato Chief Operating Officer und Chief Revenue Officer bei SAP und davor in leitenden Positionen bei Salesforce. Melissa di Donato sieht sich mit dem Börsengang ein neues Kapitel in der Firmengeschichte aufschlagen. Der geplante Börsengang verleihe Suse strategische und finanzielle Flexibilität um auf lange Sicht unabhängig zu bleiben und die absolute Verpflichtung zu der Open-Source-DNA des Unternehmens beizubehalten, schreibt Melissa di Donato in der Ankündigung des Börsengangs.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Nach oben