Opensuse Leap 15.3 Beta ist baugleich zu SLE 15.3

Opensuse Leap 15.3 geht in die Betatestphase. Versehen mit den üblichen Updates ist die größte Neuerung die nun sehr enge Beziehung zu Suse Linux Enterprise. Die beiden Distributionen unterscheiden sich nur noch in wenigen Paketen, die hauptsächlich Bestandteile der jeweiligen Marken enthalten.

 Genau 50 Pakete markieren den Unterschied zwischen den beiden Distributonen, teilt Opensuse mit, und die dienen maßgeblich dazu, die beiden Marken zu unterscheiden. Opensuse Leap ist mit Version 15.3 ansonsten mit den Binaries von Suse Linux Enterprise 15 Service Pack 3 gebaut. Suse hatte diesen Buildprozess mit einer Testversion namens Jump ausprobiert.

 Suse verspricht sich mit der Baugleichheit einen einfachen Wechsel von der Community-Distribution zu der Enterprise-Variante, sollte dieser Schritt irgendwann nötig oder gewünscht sein. Die Migration von Leap 15.3 zu SLE 15 SP3 sei dann praktisch übergangslos möglich. Es gäbe weder Beschränkungen für Sockets noch für virtuelle Maschinen, teilt Opensuse mit. Opensuses Community-Manager Douglas DeMaio kann es sich in seiner Benachrichtigung nicht verkneifen, dass Opensuse Leap damit eine Alternative für scheidende CentOS-Nutzer darstellt, die eine einfache Migration zu einer Enterprise-Distribution suchen. Wie berichtet macht Red Hat CentOS zum Upstream von Red hat Enterprise Linux, was viele Nutzer empört hat.

Leap 15.3 bringt ansonsten einen neue Version von glibc, verbesserte Power10-Unterstützung, einen Xfce-Desktop in Version 4.16 und nimmt die S390x-Architektur auf. Der Download der Beta-Version findet sich bei Opensuse. Während der Betatestphasen ist Opensuse Leap als Rolling Release angelegt. Das endet dann mit der finalen Version.

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