Libreoffice 7.1 arbeitet schneller

Fast alle Komponenten des Büropakets Libreoffice bieten in Version 7.1 neue nützliche Funktionen.

Fast alle Komponenten des Büropakets Libreoffice bieten in Version 7.1 neue nützliche Funktionen. Während etwa Writer besser über die verwendeten Formate informiert, legt Impress bei den Animationen nach. Obendrein erhält die Office-Suite einen leicht veränderten Namen zur Unterscheidung zwischen Community und Enterprise Edition.

Libreoffice bietet schon länger verschiedene Symbol- und Menüleisten an. Die neue Version 7.1 fragt jetzt beim Start in einem Dialog-Fenster nach der vom Nutzer bevorzugten Variante. Das Fenster zeigt gleichzeitig eine kleine Vorschau auf die entsprechende Symbolleiste, was wiederum die Auswahl erleichtert.

In der Textverarbeitung Writer geht die Suchen- und Ersetzen-Funktion jetzt flotter zu Werke. Ein neuer sogenannter Style Inspektor verrät detailliert die aktuell verwendeten Absatz- und Zeichenformate. Für neu eingefügte Bilder lässt sich eine Standard-Verankerung festlegen. Des Weiteren erkennt Writer besser Unicode-Zeichen in importierten Texten. Wie fast schon bei jeder neuen Version haben die Entwickler auch diesmal die Kompatibilität zu DOCX-Dokumenten verbessert.

Die Tabellenkalkulation Calc arbeitet ebenfalls schneller beim Suchen und Ersetzen, zudem haben die Entwickler den Autofilter beschleunigt. Das Einfügen mit der Eingabetaste lässt sich zudem in den Einstellungen regeln.

Das Präsentationsmodul Impress bietet auf physikalischen Effekten beruhende Animationen. Passend dazu gibt es neue Animationsvorlagen. Animationen lassen sich zudem bei mehreren Objekten gleichzeitig ändern. Darüber hinaus kann Impress Objekten realistisch wirkende, weiche Schatten verpassen. Vortragende dürfen über neue Buttons die laufende Präsentation pausieren oder beenden. Sowohl Impress auch als das Zeichenprogramm Draw können PDF-Dateien sichtbare Signaturen hinzufügen.

Mit Libreoffice 7.1 führt die Document Foundation den neuen Namenszusatz “Community” ein. Dies soll die von der Community entwickelte Fassung des Büropakets von den für Unternehmen gedachten Varianten besser trennen. Letztgenannte laufen jetzt unter der Bezeichnung “Libreoffice Enterprise Family”. Die Namensgebung hat die Document Foundation absichtlich eingeführt: In der Vergangenheit haben viele Unternehmen die Community-Fassung verwendet. Die freiwilligen Libreoffice-Entwickler hätten dann Probleme lösen müssen, worunter wiederum die Weiterentwicklung leiden würde. Ausführlich schildert die Document Foundation das Problem in der offiziellen Ankündigung zu Libreoffice 7.1, die auch noch einmal alle Neuerungen zusammenfasst.

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