IBM und Partner Fujifilm haben den Protypen eines Bandlaufwerks mit einer Speicherkapazität von 580 Terabyte vorgestellt: Neuer Rekord.
Mit Fujifilm forscht IBM bereits seit 15 Jahren an der Speicherkapazität von Bandlaufwerken. 317 GB/in2 (Gigabits per Square Inch) speichert der nun vorgestellte Prototyp des auf Strontiumferrit (SrFe) aufbauenden Magnetbands. Diesem Rekord sind fünf weitere vorangegangen, zum Beginn im Jahr 2006 lag der Rekordwert noch bei 8 Terabyte, was den enormen Entwicklungsgschub verdeutlicht. IBM bemüht den Vergleich des Speichervolumens dieses Tapes mit CDs. Würde man 580 Terabyte auf CDs speichern, ergäben die dafür nötigen 786977 CDs einen Stapel von 944 Metern Höhe, hat IBM ausgerechnet.

Historie der Forschung von IBM und Fujifilm. Quelle: IBM
Den Speicherrekord verdanke man auch dem verwendeten Strontium-Ferrite, das kleinere Partikel zulasse als das bisher zum Einsatz kommende Bariumferrit (BaFe). Zudem habe man die TMR-Sensoren optimiert. Mit einer baldigen Verfügbarkeit ist allerdings nicht zu rechnen, bis zur Serienreife dürften noch mehrere Jahre verstreichen. Aktuelle Bandlaufwerke nach LTO-9-Standard speichern unkomprimiert 18 Terabyte.



