Revisionssichere Archivierung: Linux-Version von Openarchivemanager wird Opensource

Grau Data, Hersteller der Archivierungssoftware Openarchivemanager wird die Linuxversion als Open-Source-Software veröffentlichen.

Im Februar/März nächsten Jahres soll die erste freie Version unter dem Namen Openarchive erhältlich sein. Nach einem Dual-License-Modell können Kunden aus Mittelstand, Behörden und Großen Unternehmen entweder die freie Version von Openarchivemanger nutzen und Support, Updates und Wartungsverträge dazukaufen oder die kommerzielle Variante erwerben, die dann auch Herstellerzertifizierungen und Revisionssicherheit nach GDPdu und GoBS garantiert.

“Wir haben uns schon seit Jahren mit dem Gedanken beschäftigt, den Quelltext zu veröffentlichen.” sagt Herbert Grau, Vorstand von Grau Data. “Nach vielen Gesprächen mit den Mitarbeitern haben wir dann einen Open-Source-Beauftragten eingerichtet, nächstes Jahr ist der Startschuss.”

Auch die Kunden schätzen den Schritt, so Grau: “Open-Source-Software erhöht die Planungssicherheit, freie Software wird es immer geben. Derartige strategische Überlegungen darf man gerade in Behörden und großen Unternehmen gar nicht unterschätzen.”

Der Openarchivemanager kann Daten bis in den Petabyte-Bereich (laut Hersteller mit Milliarden Dateien) sichern, er unterstützt CIFS, NFS und verfügt über eine offene API. Eingesetzt wird er aktuell zum Beispiel beim Bayerischen Rundfunkt, diversen Polizeiorganisationen und dem Verteidigungsministerien Frankreichs und der Niederlande.

Die Windows-Version ist allerdings von der Veröffentlichung, dem “Going-GNU-Public” nicht betroffen, und auch die Compliance-Funktionen und Zertifizierungen wird es weiterhin nur in der kommerziellen Version geben.

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