Der Hacker und Entwickler Andrew Huang hat mit dem Precursor eine mobile Hardware-Plattform vorgestellt, die ähnlich dem RaspberryPi die Basis für viele Do-it-Yurself-Projekte sein soll. In Kürze soll das Crowdfunding fü Precursor starten.
Wie Andrew Huang in einem Blogbeitrag schreibt, haben sich die Macher von Precursor für eine längere Einführungsphase entschlossen, bevor das Crowdfunding startet. Eine solche Hardware-Plattform sei nicht billig in der Entwicklung und man müsse sich darauf einstellen, mit der Finanzierung zu scheitern. Neben der Option des Crowdfundings habe man deshalb weitere Fimnazierungsmodelle in Erwägung gezogen, etwa durch Firmen, die dann aber keinen Einfluss auf das Design haben. Dazu zähle etwa Silicon Labs.

Das Gehäuse des Precursors lässt sich öffnen.
Mit der Entwicklung der Hardware sei man bereits soweit, dass eine wachsende Zahl von Prototypen an Entwickler verteilt werden könne. Precursor sei zwar in der Idee, nicht aber in der Ausführung mit dem RaspberryPi vergleichbar. Es handle sich um ein voll integriertes Gerät, das mit einem FPGA arbeite und mit wiederaufladbarer Batterie, Display und Keyboard in einem Aluminium-Gehäuse stecke. Das softwaredefinierte FPGA komme im Auslieferungszustand mit einem Bitstream, der das FPGA wie eine Risc-V-CPU arbeiten lässt. Entwickler könnten aber eigene Bitsreams für die CPUs ihrer Wahl laden. Die Freiheit des programmierbaren Arrays sei allerdings mit einer begrenzten Leistungsfähigkeit von rund 100 MHz verbunden. Der Precursor sei damit schneller als ein Palm Pilot oder eine Nintendo DS, könne aber kein Smartphone ersetzen. Die Bitsreams programmiere man mit einer Python-basierten Fragmented Hardware Description Language (FHDL) namens Migen. Auf einer Prelaunch-Seite sind die Details des Precurors nachzulesen.






