Das dritte Quartal (1. Mai bis 31. Juli) des Geschäftsjahres 2020 beendet der Nürnberger Linux-Spezialist Suse mit 14 Prozent mehr Einnahmen. Starkes Wachstum sei auch im Cloud-Markt zu verzeichnen, teilt Suse mit.
Dort seien die Buchungen für Cloud ACV (Annual Contract Value) um 81 Prozent angestiegen und zeigen damit bereits seit 14 aufeinanderfolgenden Quartalen einen Anstieg. Suse ist nicht börsennotiert und hinterlegt deshalb seine Quartalsberichte nicht mit konkreten Zahlen.
Eine Steigerung von 35 Prozent habe es bei den großen Geschäftsabschlüssen gegeben, heißt es im Quartalsbericht. Damit sind Kundenabschlüsse im Wert von mehr als einer Million US-Dollar im bisherigen Jahresverlauf gemeint.
Die Nachfrage nach dem hauseigenen Enterprise Linux für die Ausführung von SAP-Workloads sei im Jahresvergleich um 50 Prozent gestiegen. Nordamerika und der Asien-Pazifik-Raum sowie Japan mit 25 Prozent und 21 Prozent Steigerung bei den ACV-Buchungen sind umsatzstärksten Märkte im Jahresvergleich.
Zu den Neukunden in diesem Quartal zählt Suse Dell EMC und den globalen Anbieter von Mess- und Automatisierungstechnik, Endress+Hauser. Die Suse-Chefin Melissa Di Donato zeigt sich zufrieden: „Unser kontinuierliches Wachstum spiegelt unser Engagement für die Zufriedenheit unserer Kunden sowie das starke Geschäftsmodell und die Stärke von Suse als Unternehmen wider. Und wir machen hier weiter, denn mit der Ankündigung einer definitiven Vereinbarung zur Übernahme von Rancher Labs, die unser Portfolio und unseren Anteil am Kubernetes-Markt erheblich erweitern wird, wollen wir unseren Wachstumskurs weiter beschleunigen.“
Suse hat zudem sein Managementteam im dritten Quartal ausgebaut und neue Führungskräfte ernannt, darunter Chief Financial Officer Andy Myers und Chief Growth Officer Michael A. Riley sowie die regionalen Vertriebschefs Jeff Lattomus, President, Nordamerika, und Phillip Miltiades, President, Asien-Pazifik und Japan.
Mit der Eröffnung eines neuen Engineering- und Innovationszentrum in Sofia, Bulgarien, erweitere man zudem das Netzwerk von Entwicklungsstandorten in Deutschland, Tschechien, Indien und den Vereinigten Staaten, teilt Suse mit.



